Weltcup Herren

Dominik Paris siegt in der zweiten Abfahrt von Kvitfjell

KVITFJELL, NORWAY - MARCH 5: Aleksander Aamodt Kilde of Team Norway takes 2nd place, Dominik Paris of Team Italy takes 1st place, Niels Hintermann of Team Switzerland and Beat Feuz of Team Switzerland take 3rd place during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Men's Downhill on March 5, 2022 in Kvitfjell Norway. (Photo by Jonas Ericsson/Agence Zoom)

Nach einer längeren Phase mit etwas maueren Ergebnissen ist Dominik Paris in der zweiten Abfahrt von Kvitfjell auf das Siegerpodest zurückgekehrt. Der Italienerin feierte im vorletzten Rennen der Saison in dieser Disziplin seinen zweiten Sieg nach Bormio. Er setzte sich deutlich mit 0,55 Sekunden Vorsprung auf Lokalmatador Aleksander Aamodt Kilde durch. An der dritten Stelle landeten mit Niels Hintermann und Beaz Feuz ex aequo zwei Schweizer. Ihr Rückstand auf die Bestzeit von Paris betrug bereits 0,81 Sekunden.

Für Paris bedeutete der Sieg in Norwegen den 21. seiner Karriere. Zum 17. Mal stand er nach einer Abfahrt ganz oben auf dem Siegerpodest. Am Vortag hatte sich Niels Hintermann diesen Platz mit dem Kanadier Cameron Alexander geteilt. Der Schweizer konnte seinen Sieg mit dem dritten Platz eindrucksvoll bestätigen. Der Kanadier belegte den 16. Platz.

Spannend bleibt die Entscheidung um den Abfahrtsweltcup, wobei es nunmehr wohl auf ein Duell im letzten Rennen zwischen Aleksander Aamodt Kilde und Beat Feuz  hinausläuft. Der Norweger liegt nach seinem zweiten Platz mit 23 Punkten Vorsprung im Vorteil. Für den Österreicher Matthias Mayer ist das Thema wohl abgehakt, er belegte den elften Platz und hat nunmehr 76 Punkte Rückstand auf Kilde.

Nach seinem enttäuschenden Ergebnis am Vortag konnte sich Vincent Kriechmayr deutlich steigern. Als Sechster wurde er bester Österreicher. Daniel Hemetsberger belegte hinter Mayer Platz 12. Weltcuppunkte gab es auch für Max Franz (21.) Otmar Striedinger (27.) und Daniel Danklmaier (29.). Für die Schweiz konnten neben Hintermann und Feuz auch Marco Odermatt (13.), Ralph Weber (20.) und Justin Murisier (26.) punkten.

Ein Großer des alpinen Skirennsports verabschiedete sich bei der Abfahrt in Kvitfjell von der Bühne, der Norweger Kjetil Jansrud. Das Rennen selbst war für ihn zweitrangig, er verlor 3,46 Sekunden auf die Bestzeit. Vielmehr wurden seine beeindruckenden Leistungen in den vergangenen Jahren in Erinnerung gerufen. Von den Fans, seinen Teamkollegen und den Betreuern wurde Jansrud wie ein Sieger gefeiert.

 

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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