Weltcup_Damen

Dreimal Kreuzbandriss und ein Skiwechsel – Stephanie Brunner (AUT) ist zurück

Stephanie Brunner ist zurück auf dem Schnee. Und das nach einem gefühlt ewig langen Jahr Pause und auf neuem Material.

In nur 17 Monaten hatte sich die erfolgreiche österreichische Riesentorläuferin insgesamt drei Mal das Kreuzband im linken Knie gerissen und musste sich entsprechend einer langen Pause mit Operationen, Reha und den ersten Gehversuchen beschäftigen.

Jetzt hat sie nicht nur neuen Mut gefasst, sondern auch neues Material unter den Füssen. Nach insgesamt 14 Jahren auf HEAD kam mit den ersten Skilauf-Versuchen auch der Wechsel zum neuen Ausrüster Atomic. „Ich bin überzeugt, dass das eine gute Wahl war.“

Die ersten Schritte auf Schnee waren eher das, was man als Grundlagen der Skischule versteht. Ein wenig Rutschen, ein wenig laufen lassen und ab und zu ein erster vorsichtiger Schwung. Dabei hat sich das Knie recht stabil gezeigt und keine Probleme gemacht. Jetzt wird es darum gehen, wieder zwischen die Stangen zu kommen und die Belastungen allmählich zu steigern. Dann wird sich zeigen, in welcher Form Stephanie Brunner wirklich ist und ob sie das Zeug hat, in der kommenden Saison wieder erfolgreich in ihrer Lieblingsdisziplin, dem Riesentorlauf, zu sein.

Ich mag deshalb nicht vorausschauen, was in eineinhalb Monaten ist. Sondern mir Zeit geben und mich gut auf die Saison vorbereiten. Die dauert dann eh lange genug und ein Rennen mehr oder weniger ist da fast schon egal.“

Wir sind gespannt, wünschen alles Gute und verfolgen die weitere Entwicklung aufmerksam.

 

Text: Skionline

Quelle: Social Media von Stephanie Brunner/ÖSV-Interview

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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