Weltcup_Damen

Ester Ledecka gewinnt Super-G in Val d´Isere

VAL D'ISERE, FRANCE - DECEMBER 20: Ester Ledecka of Czech Republic in action during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Women's Super Giant Slalom on December 20, 2020 in Val d'Isere France. (Photo by Alain Grosclaude/Agence Zoom)

Die Tschechin Ester Ledecka hat den heutigen Super-G in Val d´Isere gewonnen, das dritte Speedrennen in den französischen Alpen in Folge. Die Olmypiasiegerin von 2018 konnte damit ihr erstes Weltcuprennen in dieser Disziplin gewinnen – und das, obwohl sie mit ihrer Fahrt nicht ganz zufrieden war, wie sie im Interview mit dem ORF berichtete. Sie siegte mit dem knappem Vorsprung von 0,03 Sekunden vor der Schweizerin Corinne Suter, die damit im dritten Rennen von Val d´Isere zum dritten Mal am Podest steht. Dritte wurde die Italinieren Federica Brignone mit 0,35 Sekunden Rückstand.

Zweifellos ist Ester Ledecka ein Phänomen. Die tschechische Sportlerin fährt sowohl im alpinen Skiweltcup wie auch bei den Snowboarderinnen auf höchstem Niveau. In beiden Sportarten krönte sie sich bereits zur Olympiasiegerin. Vor einem Jahr hatte sie in der Abfahrt von Lake Louise ihr erstes Weltcuprennen gewonnen.

Mannschaftlich stark präsentierten sich vor allem die Italienerinnen mit vier Läuferinnen in den Top 8. Marta Bassino konnte über weite Strecken mit Siegerin Ledecka mithalten und verlor erst im unteren Abschnitt etwas Zeit, sie wurde am Ende Vierte. Sofia Goggia, die Siegerin der gestrigen Abfahrt, wurde Siebte gefolgt von ihrer Teamkollegin Elena Curtoni. Dazwischen klassierten sich Lara Gut-Behrami und Petra Vlhova auf den Rängen fünf und sechs. Für die Slowakin bedeutete das ein versöhnliches Ende eines bisher enttäuschenden Wochenendes in Val d´Isere. Michelle Gisin wurde als drittbeste Schweizerin Neunte. Mit Priska Nufer (16.), Jasmina Suter (18.), Joana Hälen und Jasmine Flury (beide 29.) klassierten sich vier weitere Fahrerinnen von Swiss Skin in den Punkterängen.

Die österreichischen Speeddamen hatten mit der Entscheidung im Super-G nichts zu tun. Sie fanden sich allesamt nicht wirklich mit den Verhältnissen zurecht. Die beste Leistung zeigte Tamara Tippler als 14., bei Nina Ortlieb reichte es für den 20. Rang. Am ehesten konnte die Vorarlbergerin Ariana Rädler zufrieden sein, die mit Rang 24 zum zweiten Mal nach der gestrigen Abfahrt Weltcuppunkt sammelte. Stephanie Venier und Ricarda Haaser kamen über die Ränge 25 und 26 nicht hinaus.

 

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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