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Felix Neureuther blickt optimistisch auf die kommende Saison

Auch in der ersten Wintersaison nach seinem Karriereende war der ehemalige deutsche Skirennläufer Felix Neureuther in den Medien sehr präsent. Im März 2019 hatte der Liebling der Skifans (nicht nur der deutschen) bekanntgegeben, dass er ab der kommenden Wintersaison nicht mehr an den Start gehen würde. Im Privatleben des Sportlers, dessen Eltern Rosi Mittermaier und Christian Neureuther beide sehr erfolgreiche alpine Skirennläufer waren, hatte sich in den letzten Jahren vieles getan. Seit 2013 ist die einstige Biathletin Miriam Gössnerin als Lebenspartnerin an an seiner Seite, 2017 erfolgte die Hochzeit. Mittlerweile sind die beiden Eltern einer Tochter und eines Sohnes.

Neben seiner Familie, der er nach Beendigung seiner Karriere als aktiver Sportler naturgemäß mehr Zeit widmen konnte, arbeitete Felix Neureuther im vergangenen Sommer auch an seiner beruflichen Zukunft. Im August 2019 verlautbarte er, zukünftig als Sportexperte für die ARD und den Bayerischen Rundfunk tätig zu sein. Neben Fernsehauftritten ist er seither auch für den Hörfunk und im Bereich der sozialen Medien tätig, insbesondere für den Bayerischen Rundfunk. Bei der ARD trat er als Experte für den alpinen Skilauf die Nachfolge von Maria Höfl-Riesch an. In dieser Funktion kam Neureuther erstmals im Oktober 2019 in Sölden zum Einsatz.

Zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Skisport und weiteren Themen rund um den alpinen Skiweltcup war Felix Neureuther auch kürzlich bei der Sendung „Blickpunkt Sport“ zu Gast. Im Hinblick auf die zukünftige Saison zeigte er sich im Gespräch mit Moderator Markus Othmer optimstisch, dass diese trotz der gegenwärtigen Einschränkungen stattfinden werde. Wichtig sei aus seiner Sicht, dass die alpinen Skirennen nachhaltiger und effizienter gestaltet würden.

Anschaulich skizzierte der ehemalige Skirennläufer drei mögliche Szenarien für die Durchführung der nächsten Weltcupsaison. Neben der ursprünglich geplanten Form kommt eine um Parallel- und Kombinationsrennen gekürzte Version in Frage, oder sogar nur eine Durchführung von echten Klassikern in den Kerndisziplinen, möglicherweise mit Damen- und Herrenrennen an denselben Orten. Einer vielfach bereits andiskutierten Verschiebung der Ski-WM in Cortina auf das Jahr 2022 kann der Experte Neureuther wenig abgewinnen. Für die Ahtleten wäre eine solche eine Katastrophe.

 

(Bild-)Quelle: Bayerischer Rundfunk

 

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Redaktion skionline

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