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FIS-Entscheidung zu Cortina-Finale auf Samstag verschoben

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Der Internationale Skiverband (FIS) hat seine Entscheidung über die Durchführung des alpinen Ski-Weltcupfinales von 18. bis 22. März in Cortina d’Ampezzo vertagt. Man werde diese nun am Samstag um 09.00 Uhr bekanntgeben, teilte die FIS mit. Ursprünglich war sie für Freitag 17.00 Uhr angekündigt worden.

Cortina d’Ampezzo liegt in Venetien und damit in einer Region in Italien, in der nach der Ausbreitung des Coronavirus derzeit spezielle Auflagen gelten. So wäre eine Austragung der Generalprobe für die Weltmeisterschaften 2021 nur beschränkt möglicht.

Die im Hintergrund diskutierte Option, dass statt Cortina in Kvitfjell weitere Weltcuprennen für Herren und Damen (jeweils Speed) sowie in Aare für die Herren (Technik) stattfinden hätten können, ist vom Tisch. Die Veranstalter können die damit verbundenen Kosten nicht tragen. Das wurde bei der Mannschaftsführersitzung am Freitagabend in Kvitfjell bekannt.

Damit wird der Weltcup wohl nach den Rennen nächste Woche verfrüht zu Ende gehen. Andreas Puelacher versteht nicht, warum die Bekanntgabe der Entscheidung über die zu erwartende Cortina-Absage erneut vertagt wurde. „Es wird schon einen Grund haben, warum die Council-Mitglieder so lange warten. Ich weiß es nicht. Jeder wartet auf diese Entscheidung. Aber ich kenne zu wenig Hintergründe“, sagte der ÖSV-Herren-Rennsportleiter.

Kein Verständnis hat er auch für die „Aktion“ von Kvitfjell und Aare, die sich selbst für eine Übernahme der Cortina-Rennen ins Spiel gebracht haben, nun aber die finanziellen Mittel dafür nicht aufbringen können. Zu Cortina meinte er nach einem Gespräch mit ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel: „Er sagt auch, dass es nicht ganz von der Hand zu weisen ist, dass sich einer anstecken könnte da unten. Die Präferenz des ÖSV und von unserem Präsidenten ist, das Finale nicht in einem Gebiet zu fahren, wo Ansteckungsgefahr ist. Unsere Priorität ist die Gesundheit der Athleten und Betreuer.“

Wird das Finale abgesagt, geht der Weltcup damit nächste Woche für die Damen mit drei Rennen in Aare und für die Herren mit zwei in Kranjska Gora zu Ende. Insofern die FIS nicht noch einen Ersatzort für die ausständigen Rennen findet. Wie aus Skikreisen zu hören ist, gibt es diesbezügliche Bestrebungen.

Quelle: APA

Foto: Agence Zoom

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Elina Kalela

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