Samstagmittag ist das erste von insgesamt acht FIS-Rennen der diesjährigen FIS Challenge in Plan de Gralba/Wolkenstein über die Bühne gegangen. Der Abfahrt der Männer auf der Piz-Sella-Piste drückte dabei die Schweizer Mannschaft ihren Stempel auf, denn mit Gabriel Aregger, Cedric Ochsner und Marco Kohler standen bei der Siegerehrung gleich drei Eidgenossen auf dem Podest.
Eigentlich rechnete in Gröden bereits alles mit einem Triumph Ochsners, der nach 67 Rennläufern mit einer Zeit von 1.30,53 Minuten in Führung lag. Doch dann kam der große Auftritt von Gabriel Aregger, der die optimalen Verhältnisse auf der Piz-Sella-Pista perfekt ausnutzte, seinem Landsmann mit der hohen Startnummer 68 noch 0,09 Sekunden abnahm und am Ende den Tagessieg davonschnappte. Marco Kohler auf Rang drei büßte in 1.30,58 Minuten 0,14 Sekunden auf Aregger ein. Das erfolgreiche Trio der Schweizer B-Mannschaft wird übrigens von Franz Heinzer trainiert, der auf der Saslong 1990 und 1991 die legendäre Weltcup-Abfahrt gewinnen konnte und somit selbst noch beste Erinnerungen an Gröden hat.
Bester Nicht-Schweizer war am Samstag der Deutsche Simon Jocher aus Schongau, der Rang vier belegte. Als bester „Azzurro“ landete Henri Battilani mit sechs Zehntelsekunden Rückstand auf dem fünften Platz. Das beste Ergebnis eines Südtiroler Rennläufers ging hingegen auf das Konto von Alexander Prast aus Bozen, der den 12. Platz belegte. Der Kastelruther Florian Schieder, am frühen Samstagmorgen noch Trainingsschnellster, wurde 15., unmittelbar vor Hugo Mittermair (Olang). Einen Achtungserfolg landete auch Dominik Zuech aus Lana. Der mittlerweile zu den Skicrossern gewechselte Rennläufer wurde immerhin 19.
Insgesamt waren auf Plan de Gralba 151 Rennläufer am Start, darunter erstmals auch Teilnehmer aus Israel und China.
Foto: Saslong Classic Club
Quelle: Medienmitteilung Saslong
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