Weltcup Herren

Heimsieg für Vincent Kriechmayr in Kitzbühel

KITZBUEHEL, AUSTRIA - JANUARY 20: @title@ during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Men's Downhill on January 20, 2023 in Kitzbuehel, Austria. (Photo by @photographer@)

Vincent Kriechmayr hat sich heute den Traum eines jeden österreichischen Abfahrers erfüllt. Der Oberösterreicher siegte in beeindruckender Manier auf der Streif und sicherte sich damit seinen ersten Sieg beim berühmtesten Abfahrtsrennen der Welt. In einem Rennen voller Überraschungen, bei dem viele Läufer mit hohen Nummern überzeugen konnten, erreichte der Italiener Florian Schieder mit Startnummer 43 den zweiten Platz (+0,23). An der dritten Stelle landete der Schweizer Niels Hintermann (+0,31). Platz vier ging an den Amerikaner Jared Goldberg (+0,35, Startnummer 28). Platz fünf teilten sich der Norweger Adrian Smiseth Sejersted und der Italiener Dominik Paris.

Angesichts des besser werdenden Wetter sorgten zahlreiche Läufer mit hohen Startnummern für Spitzenleistungen. Entsprechend lange musste Kriechmayr auf die Bestätigung seines Sieges warten. So fuhr etwa der Slowene Miha Hrovat kurz nach dem zweitplatzierten Schieder mit Startnummer 45 auf Platz sieben. Kriechmayr hatte seinen Sieg vor allem im letzten Abschnitt herausfahren können. Im Flachstück hingegen hatte er Zeit verloren. „Woran das liegt, muss noch analysiert werden“, meinte der Oberösterreicher. „Fairerweise muss man sagen, dass das Licht besser geworden ist. Man muss es aber auch runterbringen“, meinte der zweitplatzierte Schieder, der die ganze letzte Saison verletzungsbedingt auslassen hatte müssen.

Im Rennen gab es viele dramatische Momente, etwa bei Aleksander Aamodt Kilde, der im Zielschuss fast zu Sturz gekommen wäre. Er landete schlussendlich auf Platz 16. Weniger glimpflich verlief es für seinen jungen Teamkollegen Henrik Roa. Er stürzte ganz knapp vor der Ziellinie nach einem Verschneider und musste mit dem Hubschrauber abtransportiert werden.

Neben Kriechmayr schaffte es als 14. mit Otmar Striedinger nur ein weiterer ÖSV-Läufer die Punkteränge. Pech hatte der junge Julian Schütter, der nach dem Sturz Roas nach guten Zwischenzeiten abgewunken wurde. Für die Schweiz konnten neben Hintermann vor allem Alexis Monney (11.) und Justin Murisier (12.) überzeugen. Josua Mettler landete auf dem 20. Platz. Beat Feuz beendete das vorletzte Abfahrtsrennen seiner Karriere als 27.

Die morgige zweite Abfahrt auf der Streif wird wieder um 11.30 Uhr gestartet.

 

Foto: Agence Zoom

 

 

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Redaktion skionline

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