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Hendrik Kristoffersen siegt erneut im Slalom von Garmisch

GARMISCH PARTENKIRCHEN, GERMANY - FEBRUARY 27: Dave Ryding of Team Great Britain takes 2nd place, Henrik Kristoffersen of Team Norway takes 1st place, Linus Strasser of Team Germany takes 3rd place during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Men's Slalom on February 27, 2022 in Garmisch Partenkirchen, Germany. (Photo by Alexis Boichard/Agence Zoom)

Nachdem die Olympischen Spielefür Henrik Kristoffersen enttäuschend verlaufen waren, scheint er bei den letzten Saisonrennen umso mehr in Fahrt zu kommen. Nach seinem gestrigen Sieg im Slalom von Garmisch-Partenkirchen legte der Norweger heute nach und kürte sich damit zum erster zweifachen Saisonsieger in dieser Disziplin. Auf der eisigen Piste am Gudiberg siegte er 0,35 Sekunden vor dem Briten Dave Ryding. An der dritten Stelle landete der Deutsche Linus Straßer (+0,47). Nachdem der Norweger Lucas Braathen als Vierter ebenfalls zahlreiche Weltcuppunkte sammelte, bleibt die Entscheidung um den Slalomweltcup spannend.

Das Ergebnis des ersten Durchgang wurde im Finale ordentlich durcheinander gewürfelt. Das lag vor allem an zahlreichen Ausfällen, unter anderem erwischte es mit Loic Meillard, Ramon Zenhäusern und Johannes Strolz die drei Führenden. Kristoffersen startete vom achten Platz aus seine Aufholjagd. Auch der Österreicher Marco Schwarz konnte sich deutlich steigern. Mit Laufbestzeit im Finale gelang im eine Verbesserung um 21 Plätze. Er beendete das Rennen als Fünfter, was für ihn das Ende einer langen Durststrecke bedeutete. „Ich bin froh, dass es wieder funktioniert“, meinte der Kärntner.

Sehr zufrieden äußerte sich naturgemäß auch der Sieger. „Über zwei Podestplätze hier in Garmisch hätte ich mich gefreut. Dass nun zwei Siege daraus geworden sind, ist natürlich super“, meinte der Norweger. Er sprach auch davon, dass der zweite Durchgang etwas für Männer, nicht für Jungs gewesen sein. Das Rennen war insgesamt äußerst anspruchsvolll, von 71 Startern schieden 35 aus.

Michael Matt beendete das Rennen als zweitbester Österreicher auf Platz neun. Ein kräftiges Lebenszeichen gab auch Marc Digruber als 13. von sich. Manuel Feller, der nach dem ersten Durchgang noch Fünfter gewesen war, fiel im Finale nach zahlreichen Fehlern auf den 15. Rang zurück. Für die Schweiz hatte es nach dem ersten Durchgang nach einem sehr erfolgreichen Rennen ausgesehen. Am Ende landete nur der junge Fadri Janutin als 17. im Klassement. Seine vier Teamkollegen Meillard, Zenhäusern, Daniel Yule und Tanguy Nef schieden aus.

 

Foto: Agence Zoom

 

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Redaktion skionline

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