Weltcup Herren

Henrik Kristoffersen siegt im Slalom von Garmisch

GARMISCH PARTENKIRCHEN, GERMANY - FEBRUARY 26: Loic Meillard of Team Switzerland takes 2nd place, Henrik Kristoffersen of Team Norway takes 1st place, Manuel Feller of team Austria takes 3rd place during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Men's Slalom on February 26, 2022 in Garmisch Partenkirchen, Germany. (Photo by Christophe Pallot/Agence Zoom)

Im deutschen Garmisch-Partenkirchen stehen an diesem Wochenende zwei Slaloms der Herren auf dem Programm. Diese sind insbesondere im Hinblick auf die Entscheidung des Slalomweltcups von Interesse, denn in dieser geht es äußerst knapp zu. Das bleibt auch nach dem heutigen Ergebnis so. Es siegte der Norweger Henrik Kristoffersen, der sich damit den ersten Slalomsieg in der laufenden Saison sichern konnte. An der zweiten Stelle landete der Schweizer Loic Meillard, der sich um nur 0,14 Sekunden geschlagen geben musste. Mit seinem heutigen dritten Rang bleibt der Österreicher Manuel Feller ein aussichtskreicher Kandidat für die kleine Kristallkugel. Dies gilt besonders deshalb, weil seine schärfsten Konkurrenten, die beiden Norweger Sebastian Foss-Solevaag und Lucas Braathen, schon im ersten Durchgang gescheitert waren.

„Im Skisport geht es halt oft auf und ab“, meinte der lachende Sieger Kristoffersen, der in dieser Saison schon einige Enttäuschungen wegstecken hatte müssen, nicht zuletzt bei den Olympischen Spielen. Das gilt auch für Loic Meillard und Manuel Feller, die ebenfalls ohne Medaille aus China zurückgekehrt waren. Feller wollte das aber keinesfalls auf das Material schieben. Platz vier ging an den Österreicher Johannes Strolz, der wiederum sichtlich beflügelt ist, nachdem er drei Medaillen bei sich zu Hause hängen hat. Hinter dem starken Schweizer Daniel Yule landete Linus Straßer bei seinem Heimrennen auf dem fünften Platz.

Michael Matt belegte als drittbester Österreicher den neunten Platz. Marco Schwarz war nach dem ersten Lauf noch vor ihm gelegen, fiel im Finale aber auf den 16. Platz zurück. Weltcuppunkte gab es auch für Marc Digruber als 23. Als langjähriger Trainingspartner von Johannes Strolz erzählte er im Interview davon, wie er die olympischen Bewerbe am Fernseher verfolgt hatte.

Für die Schweizer Herren hatte es nach dem ersten Lauf sehr gut ausgesehen, nachdem Tanguy Nef diesen auf Platz eins beendet hatte. Allerdings scheiterte er im Finale nach einem Einfädler, wie auch sein Teamkollege Sandro Simonett, für den ebenfalls ein Spitzenergebnis möglich gewesen wäre So landete neben Meillard und Yule nur Ramon Zenhäusern als 24. im Klassement.

Morgen wird am Gudiberg ein weiterer Slalom gefahren. Der Start zum ersten Durchgang erfolgt um 9.15 Uhr.

 

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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