Worldchampionships_Alpine

James Crawford führt in der Kombination vor Pinturault

CORTINA D'AMPEZZO, ITALY - FEBRUARY 15 : Alexis Pinturault of France in action during the FIS Alpine Ski World Championships Men's Alpine Combined on February 15, 2021 in Cortina d'Ampezzo Italy. (Photo by Alain Grosclaude/Agence Zoom)

Fast hätte der große Favorit auf die Goldmedaille in der Kombination der Herren bereits den Super-G für sich entschieden, allerdings wurde die Zeit von Alexis Pinturault überraschend noch durch James Crawford unterboten. Der mit Nummer 32 startetende Kanadier setzte sich mit 0,08 Sekunden Vorsprung an die Spitze. An der dritten Stelle landete mit 0,30 Sekunden Rückstand Doppelweltmeister Vincent Kriechmayr. Für den jungen Kanadier selbst war seine Führung eine echte Überraschung. „Gegen die Besten werde ich im Slalom aber wohl nicht mithalten können“, meinte Crawford im Interview.

Als großer Favorit auf den Titelgewinn gilt natürlich Pinturault, der zuletzt sieben Kombinationen in Folge für sich entschieden hatte, die mit Super-G und Slalom ausgetragen worden waren. Allerdings sind die Abstände knapp und unter den drei Österreichern und drei Schweizern, die sich unmittelbar hinter Pinturault klassieren konnten, befinden sich sehr gute Slalomfahrer. Für die Speed-Spezialisten sind die Chancen auf dem eisigen Slalomhang allerdings sehr gering, wie Matthias Mayer betonte, der hinter Kriechmayr Rang vier belegte. Sehr gute Chancen darf sich hingegen sein Landsmann Marco Schwarz ausrechnen. Er liegt mit 0,40 Sekunden Rückstand auf Platz fünf, was auch eine sehr gute Startnummer im Slalom bedeutet. Von seinen Kollegen Kriechmayr und Mayer habe er wertvolle Tipps erhalten, ließ der Kärntner im Interview mit dem ORF wissen.

Zum Favoritenkreis auf Kombinations-Medaillen sind angesichts knapper Abstände auch die beiden Schweizer Loic Meillard und Luca Aerni zu zählen. Sie liegen unmittelbar hinter Marco Schwarz auf den Rängen sechs und sieben. Ihr Teamkollege Gino Caviezel dürfte im Slalom nicht ganz so hoch einzuschätzen sein. Justin Murisier schaffte im Super-G den 20. Rang. Außenseiterchancen werden auch noch dem Kanadier Trevor Philp eingeräumt, der Zehnter ist. Die österreichischen Herren konnten das ihnen zustehende Kontingent von vier Läufern nicht ausschöpfen, was im Vorfeld einige Diskussionen ausgelöst hatte.

Die Entscheidung der Kombination mit dem Slalom beginnt um 15.20 Uhr.

 

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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