Weltcup Herren

Karriereende für Valentin Giraud Moine

Zu den vielen Rücktritten im französischen Skiteam ist diese Woche ein weiterer hinzugekommen. Der Speedspezialist Valentin Giraud Moine verkündete in den sozialen Medien seinen Abschied vom Skirennsport. Die verspätete Bekanntgabe begründete er damit, dass er nach Rücksprache mit den Trainern schon nach dem Ende der Wintersaison ein Karriereende beschlossen habe, allerdings weiter trainiert habe, falls er seine Meinung im Sommer ändern sollte. Das ist nunmehr nicht der Fall.

Als ehrgeiziger Sportler werde er sich immer fragen, wie es ohne Garmisch gewesen wäre, erklärte der Franzose auf Facebook. Damit spielte er auf den schweren Sturz an, den er sich bei der Kandahar-Abfahrt am 27. Jänner zugezogen hatte und der mit schwersten Knieverletzungen geendet hatte. Dabei befand er sich zu diesem Zeitpunkt karrieremäßig im Aufstieg, hatte er zuvor doch mit einem zweiten Platz bei der Hahnenkamm-Abfahrt auf sich aufmerksam gemacht. Dieses Kunststück war ihm bereits im März 2016 in Kvitfjell geglückt.

Nach einer langen Regeneration kehrte Giraud Moine 2018 in den Weltcup zurück, konnten den Anschluss an die Spitze zunächst jedoch nicht finden. Im Europacup entschied er 2019/20 die Abfahrtswertung für sich und sicherte sich damit einen fixen Startplatz im Weltcup. Dass er in seiner letzten Saison nochmals eine Top 15 Platzierung schaffte, erfülle ihn mit besonderem Stolz, meinte der Athlet, der sich bei allen bedankte, die ihn während seiner 13 Jahre im französischen Team unterstützt und begleitet hatten.

 

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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