Weltcup Herren

Kugel-Kampf im Hinterstoder-Triple der Ski-Herren

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Mit einem Triplepack in Hinterstoder biegt der alpine Ski-Weltcup der Herren am Wochenende in die entscheidende Phase ein. In der Kombination fällt bereits am Freitag eine Entscheidung. Aufgrund der aktuellen Wettervorhersage durch das Sturmtief „Bianca“ haben sich die Veranstalter dazu entschlossen, die Disziplin-Reihenfolge für die Kombination am Freitag zu tauschen: Begonnen wird nun mit dem Slalom am Vormittag (ab 10.00 Uhr), der Super-G folgt dann am Nachmittag (13.30). Die Wetterprognose sieht das Sturmtief „Bianca“ voraus. Windböen bis zu 120 km/h könnten über die Hannes-Trinkl-Strecke hinwegfegen, zusätzlich werden 20 bis 30 Zentimeter Neuschnee erwartet.“Es wird sicher tough, aber wir werden alles probieren“, sagte Markus Walder, der Renndirektor des Internationalen Skiverbandes (FIS) in einer Sitzung mit den Teams am Donnerstagabend.

Dass zuerst der Slalom ansteht, kommt wohl auch dem Disziplin-Führenden Alexis Pinturault entgegen. Der Franzose geht mit 68 Punkten Vorsprung auf den Norweger Aleksander Aamodt Kilde ins Rennen.  Der in der Kombinations-Gesamtwertung drittplatzierte Schweizer Loic Meillard verzichtet auf das Antreten. Sein Fokus liege auf dem Riesentorlauf am Sonntag, teilte Swiss Ski mit. Meillard hatte sich vergangene Woche beim Freeriden in Japan eine tiefe Schnittwunde am linken Unterschenkel zugezogen, die operiert werden musste. Auch Matthias Mayer hat als Vierter mit 80 Punkten Rückstand noch Chancen.

Das Führungstrio im Gesamtweltcup um die beiden Norweger Kilde, Henrik Kristoffersen und Pinturault ist elf Rennen vor Schluss nur durch 124 Punkte getrennt. Alle drei wollen deshalb das für die Endabrechnung möglicherweise entscheidende Hinterstoder-Triple bestreiten. „Ja, ich glaube, dass Hinterstoder die Vorentscheidung im Weltcup bringen kann“, sagte Pinturault zu den „Salzburger Nachrichten“. „Es ist ein Wochenende für Allrounder und da wird man sehen, bei wem derzeit die Form am besten passt.“

In Hinterstoder gehen bei der zehnten Auflage erstmals seit vier Jahren wieder Weltcup-Rennen in Szene. Wurde damals der Riesentorlauf von Adelboden nachgetragen, so gilt dies heuer für jenen von Val d’Isere. Danach stehen derzeit mit Kvitfjell, Kranjska Gora und Cortina d’Ampezzo noch drei Stationen auf dem Programm.

Quelle: APA

Foto: Agence Zoom

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Elina Kalela

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