Weltcup_Damen

Lara Gut-Behrami siegt im Super-G von Garmisch-Partenkirchen

GARMISCH PARTENKIRCHEN, GERMANY - JANUARY 30: Lara Gut-behrami of Switzerland in action during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Women's Super Giant Slalom on January 30, 2021 in Garmisch Partenkirchen, Germany. (Photo by Millo Moravski/Agence Zoom)

Den ersten von zwei Super-G in Garmisch-Partenkirchen dominierte eine der erfahrensten Läuferinnen des alpinen Skiweltcups in überragender Art und Weise. Lara Gut-Behrami siegte wie schon in den vergangenen zwei Rennen in dieser Disziplin mit überlegenem Vorsprung. Die Tessinerin, die schon bei den Weltmeisterschaften vor zehn Jahren auf der Kandahar-Piste am Start gestanden war, setzte mit 0, 68 Sekunden vor der überraschend starken Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie durch. An der dritten Stelle landete die Kanadierin Marie Michelle Gagnon, auch das war eher nicht vorhersehbar gewesen.

„Wenn man sich gut fühlt und das Selbstvertrauen da ist, geht alles viel leichter“, meinte Gut-Behrami, die sich nach Verletzungen immer wieder zurückgekämpft hatte. Auch am vergangenen Wochenende hatte sie über massive Rückenschmerzen geklagt. Nichtsdestrotz ist sie derzeit die dominierende Läuferin im Super-G. Damit ist sie natürlich auch Favoritin für das morgige Rennen und die WM. Im Gesamtweltcup liegt sie nur noch 62 Punkte hinter zurück. „Vor einigen Monaten hat man sich gefragt, ob ich überhaupt jemals wieder Rennen gewinnen kann“, gab sich die Siegerin durchaus auch nachdenklich.

Die Kanadierin Marie-Michele Gagnon konzentriert sich seit einigen Jahren auf die Speed-Disziplinen und erreichte heute ihren ersten Speed-Podiumsplatz auf Weltcup-Ebene überhaupt. Vor dem heutigen Rennen hat Gagnon bereits vier Welcup-Podestplätze (im Slalom und in der Alpinen Kombination) geholt.

Als beste Österreicherin erreichte Christine Scheyer den fünften Platz, hinter der Italienerin Sofia Goggia. Die Vorarlbergin freute sich darüber sehr, schließlich dürfte sie sich damit auch einen fixen Startplatz für die Weltmeisterschaft gesichert haben. Fix gesetzt ist in dieser Hinsicht sicherlich Tamara Tippler, die heute als Achte wiederum eine solide Leistung zeigte. „Ich wollte einfach wieder befreit Skifahren“, meinte Scheyer im Ziel. Als sie das Ergebnis gesehen habe, sei sie einfach überglücklich gewesen.

Als zweitbeste Schweizerin erreichte Corinne Suter den siebten Platz. Sie kann derzeit nicht ganz an ihre Leistungen der vergangenen und der ersten Rennen der laufenden Saison anschließen. Bei Priska Nufer hingegen zeigt die Formkurve nach oben, sie beendete das Rennen ex aequo mit der Österreicherin Tippler auf Platz acht.

Foto: Agence Zoom

 

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Redaktion skionline

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