Weltcup_Damen

Lara Gut-Behrami siegt im Super-G von St. Moritz

ST MORITZ, SWITZERLAND - DECEMBER 11: Lara Gut-behrami of Team Switzerland in action during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Women's Super G on December 11, 2021 in St Moritz Switzerland. (Photo by Alexis Boichard/Agence Zoom)

Lara Gut-Behrami hat den ersten von zwei Heim-Super-Gs in St. Moritz dominiert. Nach ihrer brillianten Fahrt mit Startnummer sieben wurde das Rennen nur einmal spannend, nämlich als Sofia Goggia mit Startnummer 17 auf der Strecke war. Die Italienerin kam bis auf 0,18 Sekunden an Gut-Behrami heran, musste sich aber letztlich mit Platz zwei begnügen. Die drittplatzierte US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin lag schon 1,28 Sekunden hinter der Bestzeit zurück. Über den vierten Platz freute sich die Norwegerin Ragnhild Monwinckel.

Dreizehn Jahre nach ihrem ersten Weltcupsieg, den sie als 17-jährige ebenfalls in St. Moritz gefeiert hatte, stand Gut-Behrami zum 33. Mal ganz oben auf einem Weltcuppodest. „Man muss auf dieser Strecke voll attackieren und mit dem Gelände mitgehen“, meinte die Tessinerin, die nach einer längeren Erkältung wieder genesen ist. Dementsprechend geht sie auch beim morgigen Rennen als Favoritin an den Start.

Ihre härteste Konkurrentin wird dann wiederum Sofia Goggia sein, die nach ihrem Triple-Sieg in Lake Louise auch heute stark unterwegs war. Im oberen Bereich lag sie etwas zurück, konnte sich aber im Laufe ihrer Fahrt immer mehr steigern. Auch Mikaela Shiffrin zeigte sich trotz des großen Rückstands mit ihrer Leistung zufrieden, sammelte sie doch wertvollte Punkte für den Gesamtweltcup.

Aus den Reihen der Österreicherinnen durfte sich nur Ariane Rädler freuen. Die Vorarlbergerin kam als einzige der ÖSV-Läuferinnen mit den schwierigen Sichtverhältnissen gut zurecht und erreichte als Fünfte ihr bestes Weltcupresultat. „Im Super-G musst du immer am letzten Zacken unterwegs sein“, erklärte sie im Interview mit dem ORF. Das habe sie heute versucht. Ihre Teamkolleginnen enttäuschten allerdings. Tamara Tipppler, als 18. zwar zweitbeste Österreicherin, bezeichnete ihre Fahrt gar als „peinlichen Auftritt“. Mirjam Puchner (19.), Christine Scheyer (23.) und Nadine Fest (27.) schafften immerhin den Sprung in die Top 30.

Angeführt von Gut-Behrami vermochten die Schweizerinnen als Team zu überzeugen. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Wendy Holdener als Siebte. Jasmine Flury erreichten den zehnten Platz. Michelle Gisin (14.) und Joana Hählen (15.) konnten sich in den Top 15 klassieren und Noemie Kelly schaffte mit der hohen Nummer 51 den 17. Platz. Nur Corinne Suter (21.) und Priska Nufer (22.) blieben etwas hinter den Erwartungen zurück.

 

Foto: Agence Zoom

 

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Redaktion skionline

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