Weltcup Herren

Marco Odermatt deklassiert die Konkurrenz in Alta Badia

ALTA BADIA, ITALY - DECEMBER 20: Luca De Aliprandini of Team Italy takes 2nd place, Marco Odermatt of Team Switzerland takes 1st place, Alexander Schmid of Team Germany takes 3rd place during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Men's Giant Slalom on December 20, 2021 in Alta Badia Italy. (Photo by Alexis Boichard/Agence Zoom)

Marco Odermatt ist bisher der große Dominator bei den Riesenslaloms der Herren in dieser Saison. Nach zwei Siegen und seinem gestrigen zweiten Platz siegte der Schweizer heute überlegen beim zweiten Rennen in Alta Badia. Der junge Nidwaldener ließ der Konkurrenz auf der Gran Risa keine Chance und verwies den Italiener Luca de Aliprandini mit 1,01 Sekunden Rückstand auf den zweiten Platz. An der dritten Stelle landete der Deutsche Alexander Schmid. Für ihn und den Italiener bedeutete dies den ersten Podestplatz im Weltcup.

Von einem unglaublichen Saisonstart sprach Odermatt im Interview mit dem ORF. Der junge Schweizer führt nach den Rennen vor Weihnachten im Gesamtweltcup überlegen und dürfte damit seiner Konkurrenz – allen voran Vorjahressieger Alexis Pinturault – einige Denkaufgaben mit auf den Weg geben. De Aliprandini und Schmid wiederum freuten sich überschwänglich über ihre Platzierungen und ließen es bei der Siegerehrung entsprechend krachen.

Erstmals stand in einem Riesenslalom in der laufenden Saison kein Österreicher auf dem Podest. Dank einer Aufholjagd im zweiten Durchgang erreichte Manuel Feller den fünften Platz, womit er sich sehr zufrieden zeigte. Stefan Brennsteiner, Vierter nach dem ersten Lauf, fiel im Finale etwas zurück und wurde am Ende Siebter. Damit konnte er aber sehr gut leben. Raphael Haaser und Marco Schwarz komplettierten als 16. und 19. das Mannschaftsergebnis.

Die Schweizer Herren fahren derzeit etwas im Schatten des Seriensiegers Odermatt. Sein Teamkollege Justin Murisier verbesserte sich im Finale jedoch auf den sechsten Platz, über den er sehr erfreut war. Weniger gut läuft es momentan für Loic Meillard. Er fiel im Finale beträchtlich zurück und kam über Rang 21 nicht hinaus. Daniele Sette sammelte als 26. einige Weltcuppunkte.

Die Skisaison der Herren wird nach einer kurzen Weihnachtspause mit den Speedrennen in Bormio fortgesetzt.

 

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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