Weltcup Herren

Mathieu Faivre siegt im Riesenslalom von Bansko

BANSKO, BULGARIA - FEBRUARY 28: Mathieu Faivre of France takes 1st place during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Men's Giant Slalom on February 28, 2021 in Bansko Bulgaria. (Photo by Christophe Pallot/Agence Zoom)

Mathieu Faivre präsentiert sich seit der Weltmeisterschaft in Cortina in bestechender Form. Nach seinem gestrigen zweiten Platz beim Riesenslalom in Bansko gewann der Franzose heute sein erstes Weltcuprennen seit vier Jahren. Der Doppelweltmeister siegte 0,75 Sekunden vor dem Schweizer Marco Odermatt. An der dritte Stelle landete der Franzose Alexis Pinturault mit 0,81 Sekunden Rückand. Vierter wurde mit Tibaut Favrot ein weiterer Franzose.

Er sei froh, dass er den Sieg nach seiner Halbzeiführung nun auch ins Ziel gebracht habe, erklärte Mathieu Faivre im Interview mit dem ORF. Sein Teamkollege Alexis Pinturault meinte, er fühle sich nach den Anstrengungen der WM etwas müde. Er wolle sich gut regenerieren, um bei den restlichen Rennen der Saison noch angreifen zu können.

Offenbar beflügelt durch den gestrigen ersten Podestplatz in seiner Karriere zeigte der fünftplatzierte Österreicher Stefan Brennsteiner auch heute wieder eine sehr gute Leistung. Mit seinem ersten Durchgang war er nicht ganz zufrieden gewesen. Im zweiten Durchgang sei jedoch alles aufgegangen, erklärte der Salzburger. Marco Schwarz erreichte als Zehnter eine weitere gute Platzierung. Roland Leitinger, der nach dem ersten Durchgang bester Österreicher gewesen war, fiel im Finale auf den 16. Platz zurück. Manuel Feller beendete das Rennen als 20.

Mit fünf Läufern in den Top 15 präsentierten sich die Schweizer Herren mannschaftlich sehr stark. Enttäuschend verlief der zweite Durchgang allerdings für Loic Meillard, der vom zweiten auf den siebten Platz zurückfiel. Justin Murisier landerte hinter ihm auf Rang acht. Große Freude herrschte vor allem bei Daniele Sette, der sich als Elfter über sein bestes Karriereresultat feiern durfte. Gino Caviezel komplettierte das Ergebnis aus Schweizer Sicht als Zwölfter.

Foto: Agence Zoom

 

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Redaktion skionline

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