Weltcup Herren

Max Franz gewinnt Super-G vor Mauro Caviezel

BEAVER CREEK, USA - DECEMBER 1: Max Franz of Austria in action during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Men's Super G on December 1, 2018 in Beaver Creek USA. (Photo by Alexis Boichard/Agence Zoom)

Franz hat sein zweites Rennen in diesem alpinen Ski-Weltcup-Winter und sein drittes insgesamt gewonnen. Der Kärntner setzte sich am Samstag im vom Schneefall beeinträchtigten Super-G von Beaver Creek mit 0,33 Sekunden Vorsprung auf den Schweizer Mauro Caviezel und 0,41 auf das Trio Aksel Lund Svindal und Aleksander Aamodt Kilde (beide NOR) sowie Dominik Paris (ITA) durch. „Ich habe oben eine Kurve verhaut, das war ein weiter Weg. Da habe ich sehr geschimpft und dann bin ich Vollgas drauflos gefahren. Unten runter war es ein wilder Ritt“, sagte der Kärntner Franz in einem ersten ORF-Interview.

Der wegen der Abfahrt auf Samstag verschobene Super-G musste wegen intensiven Schneefalls um eine Stunde verschoben werden. Auf der verkürzten Strecke profitierten dann wegen des Wetters eher die Fahrer mit frühen Startnummern als die Asse, die sich für etwas höhere Nummern entschieden hatten. Nachdem Franz mit Startnummer 5 trotz eines Fehlers Bestzeit erzielt hatte, zog ab Nummer 8 Nebel herein und auch der Schneefall wurde wieder dichter. Von den Top-Fahrern schaffte es am Ende nur Caviezel, mit einer höheren Nummer (14) noch auf das Podest zu fahren. Aksel Lund Svindal teilte sich Platz drei zeitgleich mit Dominik Paris (ITA) und seinem norwegischen Landsmann Aleksander Aamodt Kilde und ist mit 15 Podestplätzen an einem Ort nun Rekordhalter im Weltcup. Drei Zeitgleiche auf dem Weltcup-Podest hat es zuletzt beim Dreifachsieg für Lindsey Vonn, Nadia Styger und Michaela Dorfmeister 2006 in Kvitfjell gegeben.

Beat Feuz konnte an seine Leistung in der Abfahrt nicht anschließen. Schon im oberen Teil verlor er sehr viel Zeit und kam am Ende über Rang 19 nicht hinaus. Carlo Janka verpasste nach guter Zwischenzeit ein Tor und schied aus.

Nächstbeste Österreicher waren Christoph Krenn als Sechster (0,46), Vincent Kriechmayr als Siebenter (0,58 Sek.) und Olympiasieger Matthias Mayer als Achter (0,61). Beaver-Creek-Spezialist Hannes Reichelt vermied im Schlussteil einen Sturz.

 

Quelle: APA
Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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