Weltcup_Damen

Mikaela Shiffrin feiert in Sölden ihren 70. Weltcupsieg

SOELDEN, AUSTRIA - OCTOBER 23: Lara Gut-behrami of Switzerland takes 2nd place, Mikaela Shiffrin of USA takes 1st place, Petra Vlhova of Slovakia takes 3rd place during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Women's Giant Slalom on October 23, 2021 in Soelden, Austria. (Photo by Michel Cottin/Agence Zoom)

Vor sieben Jahren hat Mikaela Shiffrin in Sölden ihren ersten Weltcupsieg in einem Riesenslalom gefeiert. Diesen Sieg konnte sie heute wiederholen und damit zum Beginn der neuen Saison ihren 70. Weltcupsieg erreicht, vor den Augen ihres Freundes Aleksander Aamodt Kilde, der im Ziel mitfieberte. Mit der zweitplatzierten Schweizerin Lara Gut-Behrami lieferte sich Shiffrin ein Duell auf höchstem Niveau. Diese hatte nach dem ersten Durchgang in Führung gelegen, musste sich der US-Amerikanerin am Ende aber um 0,14 Sekunden geschlagen geben. Auch die Slowakin Petra Vlhova durfte mit ihrem Ergebnis sehr zufrieden sein. Sie startet mit einem dritten Platz in die Saison, allerdings mit beträchtlichem Rückstand von 1,30 Sekunden.

„Angesichts des großen Vorsprungs war ich im Ziel doch etwas überrascht“, meinte die Siegerin im Interview mit dem ORF. Wenn es grün aufleuchte, sei dies jedoch immer eine erfreuliche Angelegenheit. Die intensiven Vorbereitungen der letzten Wochen hätten sich bezahlt gemacht. Zufrieden zeigte sich auch Lara Gut-Behrami, die ihre Fahrt gleich selbst analysierte. Im Steilhang sei es im zweiten Durchgang nicht optimal gelaufen, erklärte die Tessinerin.

9.000 Besucherinnen und Besucher sorgten am Rettenbachferner für ausgelassene Stimmung. Besonders erfreut waren die Fans angesichts der guten Leistungen der österreichischen Damen. Beste ÖSV-Läuferin war Katharina Liensberger auf Platz vier, ein Ergebnis, mit dem sie sehr zufrieden war. Großen Respekt zollte sie den Leistungen von Mikaela Shiffrin und Lara Gut-Behrami. Ramona Siebenhofer konnte sich im Finale beträchtlich steigern, was letztlich den zehnten Platz bedeutete. Ricarda Haaser beendete das Rennen als 15., während Stephanie Brunner 17. wurde. Die Tirolerin verlor im Finale beträchtlich Zeit, nach dem ersten Durchgang war sie noch an der dritten Stelle gelegen. Katharina Truppe landete auf Platz 27.

Neben Gut-Behrami durften sich zwei weitere Schweizer Damen über Weltcuppunkte freuen. Andrea Ellenberger freute sich in ihrem Comebackrennen über Platz 24. Dahinter landete Michelle Gisin auf dem 25. Platz, wobei sich ihr krankheitsbedingter Trainingsrückstand bemerkbar machte. Enttäuschend verlief das Rennen für das ansonsten starke italienische Damenteam. Mitfavoritin Marta Bassino scheiterte bereits im ersten Durchgang, während Federica Brignone im Finale ausfiel. Nur Sofia Goggia konnte das Rennen als 16. beenden.

 

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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