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Nächster Corona-Schock für FIS Weltcup-Saison 2020/2021

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Gerade vor wenigen Stunden hatten wir über die Einschränkungen beim FIS Weltcup-Start in Sölden berichtet und dabei spekuliert, dass Rennen in Nordamerika abgesagt werden könnten (https://www.skionline.ski/corona-hickhack-um-weltcup-auftakt-in-soelden-geht-weiter/)und schon kommt die nächste Schock-Nachricht für die noch gar nicht begonnene Saison.

Alle Weltcup Rennen in Nordamerika für 2020 abgesagt

Eine aktuellen Meldung entsprechend werden demnach alle Weltcup-Rennen in Nordamerika für das Kalenderjahr 2020 abgesagt. Damit folgen die Weltcup-Planer dem Gedankengang, dass jede Reisetätigkeit mitsamt der speziellen Logistik ein zusätzliches Risiko darstellt und deshalb zu vermeiden sein.

Betroffen davon sind die Rennen in den USA und in Kanada. Konkret betrifft das die Damen Riesenslalom- und Slalom-Wettbewerbe in Killington (USA) am 28. und 29. November sowie die Speed-Woche in Lake Louise (CAN) am 1. und 6. Dezember.

Für die Männer heisst das, dass das Speed-Wochenende in Lake Louise vom 25. bis 29. November und die Speed- und Tech-Wettbewerbe in Vail/Beaver Creek (USA) vom 1. bis 6. Dezember nicht dort stattfinden werden.

Wie sich der Rennkalender für diese Saison dann konkret zeigt, wird wohl erst Ende September beschlossen werden. Immer noch ist man bestrebt, eine möglichst vollwertige Weltcup-Saison füllen zu können, wir melden aber auch schon aufgrund dieser Meldung und der aktuellen Corona-Entwicklungen auch dafür schon einmal unsere Zweifel an.

„Der Wunsch und die Motivation, diese Rennen wie geplant für alle Parteien durchzuführen, war groß“, sagte Markus Waldner, FIS-Hauptrennleiter der Männer. „Der Trainingsaufbau und die Rennen in den USA und Kanada werden von den Teams sehr geschätzt. Aber letztlich hat die einzigartige Logistik und Situation für die alpinen Rennen der Vorsaison mit den aktuellen Reisebeschränkungen und den entsprechenden Quarantänebestimmungen in beiden Richtungen zu dieser gemeinsamen Entscheidung geführt“, sagte Markus Waldner, FIS-Männerchef.

Die Ersatzorte und Renntage sind bereits vordefiniert, werden aber dann mit dem aktualisierten Rennkalender Ende September wohl erst endgültig bestätigt. Sowohl Kanada als auch die USA hoffen nun inständig, dass der FIS Weltcup dann in der Saison 2021/2022 wieder zurück auf den amerikanischen Kontinent kommen wird.

Text: skionline

Quelle: FIS

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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