Weltcup Herren

Norwegischer Doppelsieg in Adelboden

ADELBODEN, SWITZERLAND - JANUARY 8: Atle Lie Mcgrath of Team Norway takes 2nd place, Lucas Braathen of Team Norway takes 1st place, Linus Strasser of Team Germany takes 3rd place during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Men's Slalom on January 8, 2023 in Adelboden, Switzerland. (Photo by Alexis Boichard/Agence Zoom)

Der heutige Slalom in Adelboden wurde von den jungen Norwegern dominiert. Lucas Braathen siegte auf dem Chuenisbärgli mit einem deutlichen Vorsprung von 0,71 Sekunden auf seinen Landsmann Atle Lie McGrath. Auf Rang drei landete der Deutsche Linus Straßer mit einem Rückstand von 0,92 Sekunden. Er widmete seinen Podestplatz im Ziel mit einer berührenden Geste der jüngst verstorbenen deutschen Olympiasiegerin Rosi Mittermaier.

„Es war eine sehr schwierige Woche, jetzt ist es unglaublich, dass wir hier gemeinsam auf dem Podest stehen“, erklärte Braathen, der sich im gestrigen Riesenslalom noch an der Hand verletzt hatte. Besonders freute er sich darüber, mit seinem Trainingspartner seit Jugendtagen auf dem Podium zu stehen. Die Norweger demonstrierten damit mannschaftliche Stärke, selbst wenn sich Henrik Kristoffersen nach einem schweren Fehler nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren hatte können.

Bester Österreicher wurde Marco Schwarz als Sechster. Manuel Feller fiel in der Entscheidung auf den siebenten Platz zurück. Adrian Pertl konnte sich im Finale um sieben Plätze auf Rang zwölf verbessern. Michael Matt rutschte auf Platz 23 zurück, Dominik Raschner wurde 24. Johannes Strolz schied im zweiten Lauf beim vierten Tor weg und fiel auch im vierten Saisonslalom aus, zudem fädelte Fabio Gstrein ein.

Loic Meillard war nach dem ersten Durchgang noch auf Podestkurs gewesen, musste sich schließlich aber 0,01 Sekunden hinter Straßer mit Platz vier begnügen. Den Platz teilte er sich mit Alex Vinatzer. Ramon Zenhäusern erreichte mit Platz acht sein bestes Saisonergebnis. Auch Marc Rochat konnte wie schon in Garmisch-Partenkirchen überzeugen und verbesserte sich im Finale um fünf Plätze auf Platz neuen. Für Daniel Yule setzte es mit Platz elf ingegen eine kleine Enttäuschung. Luca Aerni wurde 22.

 

Foto: Agence Zoom

Über den Autor

Redaktion skionline

Feedback

Hier klicken und einen Kommentar hinzufügen

14 − zwei =