Weltcup Herren

Norwegischer Sieg beim Super-G in Gröden

VAL GARDENA, ITALY - DECEMBER 17: Aleksander Aamodt Kilde of Team Norway competes during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Men's Super G on December 17, 2021 in Val Gardena Italy. (Photo by Alexis Boichard/Agence Zoom)

Der dominierende Athlet auf der Saslong in Gröden war heute derselbe wie 2020. Aleksander Aamodt Kilde gewann  nach seinem Double im letzten Jahr wieder den Super-G in Gröden, sein bereits vierter Sieg auf der klassischen Strecke in Südtirol. In einem spannenden Renne setzte sich der Norweger vor zwei Österreichern durch. Er siegte 0,22 Sekunden vor Matthias Mayer und 0,27 Sekunden vor Vicent Kriechmayr. Die Schweizer Herren durften sich über die Plätze vier und fünf für Beat Feuz und Stefan Rogentin freuen. An der sechsten Stelle landete der Italiener Dominik Paris, der damit ein kräftiges Ausrufezeichen im Hinblick auf die morgige Abfahrt setzen konnte.

Nachdem Vincent Kriechmayr eine scheinbar perfekte Fahrt gelungen war, konnte seine Zeit überraschend noch von Kilde und Mayer unterboten war. Der Norweger fand von Beginn eine perfekte Linie und baute seinen Vorsprung immer mehr aus. „Für mich läuft es derzeit, das Material und die Balance passen“, meinte der 29jährige Athlet im Interview. Für ihn war es der dritte Sieg in Serie, insgesamt der neunte im Weltcup.

„Kilde ist wirklich sehr stark, das wird er auch morgen in der Abfahrt sein“, zollte der Zweitplatzierte Mayer dem Sieger Respekt. Mit seiner eigenen Fahrt zeigte er sich sehr zufrieden, immerhin stand der Kärntner im fünften Speed-Rennen schon zum vierten Mal auf dem Podest. Vincent Kriechmayr hingegen zeigte sich gewohnt selbstkritisch. Die entscheidende Zeit habe er auf der Ciaslat verloren. Mit seinem Podestplatz war er nichtsdestotrotz zufrieden.

Mit Max Franz auf Platz sieben bewies ein weiterer Österreicher seine derzeit gute Form. Daniel Danklmaier landete auf Platz 14. Weltcuppunkte gingen sich auch für Stefan Babinsky (22.), Christian Walder (25.) und Raphael Haaser (26.). Eine kleine Überraschung war, dass Beat Feuz heute bester Schweizer war und nicht etwa Marco Odermatt. Dieser kam über Rang 24 nicht hinaus. Etwas besser verlief es für Niels HIntermann, der das Rennen als 19. beendete. Urs Kryenbühl landete auf Platz 26.

Die morgige Abfahrt auf der Saslong wird um 11.45 Uhr gestartet.

 

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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