Corona_Blog Weltcup Herren

Österreichische Rennläufer der zweiten Weltcup-Abfahrtsgruppe mit Covid-19 infiziert

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„Ich bin sehr froh, dass wir rechtzeitig und umfassend für alle unsere Athletinnen und Athleten, Betreuer und Trainer Covid-19-Virus-Tests eingeführt haben. Damit konnten wir bisher erfolgreich verhindern, dass das Virus in ein Trainingslager eingeschleppt wird.“ So reagierte ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel auf einen positiven Coronavirus-Test eines Rennläufers der zweiten Weltcup-Abfahrtsgruppe, der keine Symptome zeigt. Er hatte vorschriftsmäßig vor der Anreise ins Trainingslager den Test gemacht und das Ergebnis sofort gemeldet. Es ist zur Zeit nicht 

„Man sieht, wie wichtig verantwortungsbewusste und vorausschauende Maßnahmen sind. Wir werden daher die PCR- sowie Antikörpertests fortsetzen, weil letztlich die Gesundheit unserer Athletinnen und Athleten sowie deren Betreuer an oberster Stelle steht“, sagt Schröcksnadel, der deshalb allen Athletinnen und Athleten im Herbst eine freiwillige Grippeimpfung empfehlen wird, für die der ÖSV die Kosten übernimmt. „Ich weiß, dass es nicht alle wollen, aber ich halte das für vernünftig, um schwere Grippefälle wie im Vorjahr zu vermeiden.“  

Die ÖSV-Teams trainieren innerhalb ihrer Kleingruppenstruktur und vermeiden den Kontakt zu dritten Personen. Die Mindestaufenthaltsdauer am Kursort für Aktive und Betreuer beträgt acht Tage. Es wird darauf geachtet, dass alle Vorschriften zur Benutzung von Sportstätten penibel eingehalten werden. Sämtliche ÖSV-Mitarbeiter, Athleten, Trainer und Betreuer aus allen Bereichen werden auf COVID-19 mit sogenannten PCR-Tests vor der An- und Abreise getestet um sicherzustellen, dass sie vor der Anreise nicht infiziert sind und dass sie sich im Training nicht angesteckt haben. Der aktuelle Fall ist ein Beleg für die Effizienz des ÖSV-Sicherheitskonzeptes, unter dem die Sportler seit einigen Wochen auf diversen Gletschern trainieren.

Diese Woche hat ÖSV-Präsiden Schröcksnadel zusammen mit der Präsidentinnen der Landesskiverbände beschlossen die im Juni 2020 geplante Länderkonferenz zunächst auf unbestimmte Zeit wegen Corona-Epidemie zu verschieben und die Länderkonferenz inklusive der anstehenden Neuwahlen für Juni 2021 anzusetzen. Alle gewählten Funktionäre, also auch der Präsident und alle VizepräsidentInnen, sollen daher bis Juni 2021 in ihren Funktionen bleiben, hiess es in Medienmitteilung der ÖSV.

Quelle: Medienmitteilungen der ÖSV

Foto: Agence Zoom

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Elina Kalela

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