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ÖSV startet schon im Mai Schneetraining mit neuen Mannschaften

Mit der schrittweisen Öffnung der Sportstätten in Österreich startet auch der ÖSV Anfang Mai seine Trainingsprogramme für die Alpinen zur Vorbereitung der Wintersaison. „Selbstverständlich steht die Gesundheit unserer Athletinnen und Athleten sowie deren Betreuer an oberster Stelle“, versichert ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel. Sämtliche ÖSV-Mitarbeiter, Athleten, Trainer und Betreuer aus allen Bereichen werden auf aktiv COVID-19 mit sogenannten PCR-Tests getestet. „Die Alpinen im speziellen werden zwei Mal getestet. Vor der Anreise ins Trainingscamp, um sicherzugehen, dass sie nicht infiziert sind, und vor der Abreise, um sicherzustellen, dass sie sich im Training nicht angesteckt haben. Diese doppelte Gewissheit schützt nicht nur unsere Sportlerinnen und Sportler, sondern auch ihr persönliches Umfeld. Wir planen darüber hinaus mit Experten eine wissenschaftliche Studie zu Antikörper-Tests“ sagte Schröcksnadel.

Die Mindestaufenthaltsdauer am Kursort für Aktive und Betreuer beträgt acht Tage. Als potentielle Trainingsdestinationen gelten die Gletscher in Hintertux und Sölden. Die ÖSV-Teams trainieren innerhalb ihrer Kleingruppenstruktur und vermeiden den Kontakt zu dritten Personen. Es wird darauf geachtet, dass alle Vorschriften zur Benutzung von Sportstätten penibel eingehalten werden. Alle Teilnehmer haben genaue Anweisungen erhalten.  „Unsere Sportler sollen auch in diesen schwierigen Zeiten ein Vorbild sein, andere positiv zu motivieren, Sport zu betreiben“, betont ÖSV-Präsident Schröcksnadel.

Laut Alpin-Direktor Walter Reusser haben die Schweizer bewusst entschieden, frühestens im Juli auf den Schnee zurückzukehren. „Wir machen das, was wir brauchen und versuchen, jeden Athleten individuell weiterzubringen. Das ist viel besser, als aus der Angst heraus zu reagieren.“ sagte Reusser in einem Interview mit blick.ch.

Florian Scheiber neuer Speed-Gruppentrainer

Florian Scheiber wird neuer ÖSV-Gruppentrainer der Speed-Damen und löst damit Roland Assinger ab, der sechs Jahre lang die Mannschaft anführte und für viele Erfolge der Speed-Damen verantwortlich zeichnete.  Mit dem Tiroler hat der Österreichische Skiverband einen Nachfolger in den eigenen Reihen gefunden. Der 32-Jährige war die vergangenen zwei Jahre bereits als Co-Trainer bei den Speed-Damen tätig. Scheiber, der 2016 seine Karriere als Aktiver beendete, lässt seine Erfahrungen aus dem Skirennsport gekonnt in seine Arbeit einfließen. „Florian hat sich als fachlich überaus kompetenter Co-Trainer erwiesen und ist für mich der logische Nachfolger von Roland Assinger“, so Christian Mitter, Sportlicher Leiter der ÖSV-Damen.

Manuel Fehler nicht mehr in Nationalkader

In der Nationalmannschaft sind 13 Damen und sieben Herren. Zwei namhafte Athleten, Manuel Feller und Max Franz, finden sich nur mehr im A-Kader wieder. Selbstverständlich trainieren auch die A-Kader-Athleten weiterhin im Kreise der Sportler aus dem Nationalkader und werden, sofern sie im Training überzeugen, auch im Weltcup im Einsatz sein. Die prominentesten Athletinnen, die nur mehr dem A-Kader angehören, sind Tamara Tippler, Eva-Maria Brem, Mirjam Puchner und Katharina Gallhuber.

Quelle: Medienmitteilung ÖSV, blick.ch

Video: ÖSV

Foto: ÖSV

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Elina Kalela

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