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OLYMPIA-STARTSCHUSS FÜR VEITH UND HIRSCHER

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APA, EK –  Hirscher fährt im Weltcup zur Zeit auf einer einzigartigen Erfolgswelle. „Im Endeffekt kann ich bei Olympia also nur verlieren“, scherzte der
Salzburger Heute in einem Pressetermine in der Wiener Hofburg. „Aber es ist ja für mich eine Comeback-Saison, das nimmt ein wenig den Druck. Natürlich fahre ich wegen einer Medaille hin. Ob es glückt, wird sich herausstellen.“

Dass ihm Olympia-Gold noch fehlt, kratzt den Weltcup-Leader nach außen hin wenig. „Ich brauche keine perfekte Karriere. Es wird mein Leben nicht ändern, ob ich Olympiasieger bin oder nicht. Ich werde es versuchen, aber es wird meine Karriere nicht ändern.“ Jetzt gleich viele Siege wie Maier zu haben und damit Nummer eins in Österreich zu sein, sei jedenfalls „unfassbar“. „Es ist schon unfassbar, wenn man sich bewusst wird, dass man sowas Großartiges erreichen hat dürfen“, meinte Hirscher und verwies darauf, dass er ja auch noch einige Jahre vor sich habe. „Das Gute ist, dass ich ja noch ein paar Rennen habe.“

Marcel Hirscher hat vor zehn Jahren im Weltcup begonnen. „Wenn man mich damals auf 54 Siege angesprochen hätte, hätte ich gefragt, ob man mich häkeln will oder ob das ein blöder Schmäh ist. Dass das jetzt real geworden ist, ist unfassbar und unterstreicht die sechs Weltcupsiege in Folge, die dafür notwendig waren.“

Noch hoffentlich viele Rennen vor sich hat auch Anna Veith. Die Salzburgerin fährt als regierende Super-G-Olympiasiegerin nach Südkorea, hat aber mehrere Verletzungsjahre hinter sich. „Es ist ganz wichtig, wieder auf dieser positiven Stimmung wie in Sotschi aufzubauen“, hat sich Veith vorgenommen. „Dieser Tag heute mit der Angelobung in Wien war der Startschuss dafür.“ Für Veith wird Pyeongchang der letzte Auftritt bei Olympischen Winterspielen sein. „Ich habe ziemlichen Raubbau an meinem Körper betrieben und mich jetzt wieder zurück gekämpft. Die letzten Jahre
waren sehr intensiv. Ich weiß nicht, ob ich noch zwei oder drei Jahre fahre, aber vier Jahre kann ich mir nicht mehr vorstellen“, sagte Veith in Wien. Fix eingeplant ist auf jeden Fall die Teilnahme an der WM 2019 in Aare in Schweden. „Das ist ein Ort, an dem ich schon schöne Erfolge hatte und an den ich nochmals gerne zurückkehre“, sagte Veith.

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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