Olympics

Osborne-Paradis Schnellster im ersten Abfahrtstraining

PYEONGCHANG-GUN, SOUTH KOREA - FEBRUARY 10: Manuel Osborne-paradis of Canada in action during the Alpine Skiing Men's Downhill Training at Jeongseon Alpine Centre on February 10, 2018 in Pyeongchang-gun, South Korea. (Photo by Alexis Boichard/Agence Zoom)

Die Olympiaabfahrt in Jeongseon dürfte keine allzu schwierige, aber dafür eine knifflige Aufgabe werden. Manuel Osborne-Paradis absolvierte die Abfahrtsstrecke der Olympischen Winterspiele mit der Zeit von 1.40,45 Minuten am Schnellsten. Allerdings beging der Kanadier dabei wie viele andere Fahrer auch einen Torfehler. Für die meisten Athleten bedeutete ihr erster Start bei den Spielen ein Herantasten an die Strecke, die von vielen als relativ einfach beschrieben wurde. Bei einer Temparatur von rund 20 Minusgraden bedeutete das aber dennoch eine gewisse Herausforderung, die vor allem Kjetil Jansrud (+0.31) sehr gut meisterte. „Happy with my speed“, kommentierte er sein Training auf seiner Facebookseite.

Es sei eine schöne Abfahrt, mit wenig Speed und nicht richtig spektakulär, richtig ins Schwitzen kommen die Speed-Asse bei dieser Streckenlänge auf dem stumpfen und aggressiven Schnee nicht. Schwierigkeitsgrad und Geschwindigkeit halten sich in Grenzen, dafür werden fehlerfreies Durchkommen und die perfekte Materialstimmung eine große Rolle spielen.

Der Weltmeister Beat Feuz, der Gewinner der Abfahrten in Lake Louise, Wengen und Garmisch-Partenkirchen in diesem Winter, meinte lachend auf die Frage, ob die Strecke weltcupwürdig sei: „Olympiawürdig. Ich habe nicht das Gefühl, dass wir hier noch oft Weltcuprennen fahren werden, sagen wir es mal so.“ Vom Swiss Ski wurde bisher lediglich nur der Emmentaler für die Olympiaabfahrt nominiert. In den drei Trainings fahren die restlichen vier Schweizer Athleten um drei Startplätze, weshalb sie schon im ersten Training recht viel riskierten – im Gegensatz zu vielen anderen Läufern, die bereits deutlich vor der Ziellinie das Tempo reduzierten. Am besten erwischte Mauro Caviezel die Strecke mit der drittbesten Zeit (+0,45). Carlo Janka wurde 8., während Beat Feuz sich als 15. ebenfalls eher an die Strecke herantastete. Die restlichen Schweizer sind im hinteren Bereich des Ergebnisses anzutreffen, wobei Marc Gisin (19.) noch am besten platziert war. Patrick Küng (33.) und Gilles Roulin (36.) werden noch versuchen, sich in den nächsten Trainings zu steigern. Zufrieden mit seiner Leistung war Caviezel, der als Titelbild auf seiner Facebookseite ein Bild vom Training platzierte.

Für Matthias Mayer und Aksel Lund Svindal war es nach ihren Verletzungen der erste Start bei dieser Abfahrt in Südkorea. Titelverteidiger Mayer wurde dabei Vierter, während Svindal es als 20. eher gemächlich anging. Für Marcel Hirscher, der als 46. mit einem Torfehler im Ziel ankam, bedeutete das Abfahrtstraining ein erstes Herantasten an die Geschwindigkeit auf der Strecke im Hinblick auf die olympische Alpine Kombination.

Ergebnis

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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