Weltcup_Damen

Petra Vlhova führt beim Slalom in Levi

LEVI, FINLAND - NOVEMBER 21: Petra Vlhova of Slovakia in action during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Women's Slalom on November 21, 2020 in Levi Finland. (Photo by Christophe Pallot/Agence Zoom)

Ein bekanntes Duell hat den ersten Durchgang des Weltcupslaloms ins Levi geprägt: Petra Vlhova gegen Mikaela Shiffrin. Im ersten Durchgangs des Auftaktslaloms in der aktuellen Weltcupsaison im hohen Norden legte Shiffrin mit Nummer 1 mit einer sehr guten Fahrt vor. Die Slowakin Vlhova konnte diese Zeit noch überbieten und liegt nach dem ersten Durchgang mit 0,15 Sekunden in Führung. Auf Platz 3 folgt mit Katharina Liensberger die beste Österreicherin.

Vlhova zeigte sich mit ihrer Leistung sehr zufrieden. Ihr kraftvoller Fahrstil sicherte ihr die Führung und eine hervorragende Ausgangsposition für den zweiten Durchgang. Shiffrin zeigte sich im Interview mit dem ORF noch etwas verunsichert, war sie doch seit dem Tod ihres Vaters bei keinem Weltcuprennen mehr am Start gestanden. Ihr Comeback hatte sie emotional sichtlich mitgenommen, wobei ihr der geringe Rückstand Auftrieb geben dürfte.

Katharina Liensberger zeigte eindrucksvoll auf, dass auch in der heurigen Saison mit ihr zu rechnen sein wird. Im Steilhang fuhr die junge Vorarlbergerin sogar die schnellste Zeit von allen. Auch Franziska Gritsch zeigte eine herausragende Leistung und war bei der Zwischenzeit nur 0,02 Sekunden hinter Vlhova, fädelte dann aber leider ein. Die Österreicherinnen präsentierten sich mannschaftlich stark, neben Liensberger konnten auch Katharina Truppe (8.), Katharina Huber (12.) und Chiara Mair überzeugen.

Auch die Schweizer Damen können mit ihrer Leistung beim ersten Slalomdurchgang dieser Saison sehr zufrieden sein. Michelle Gisin landete mit etwas mehr als einer Sekunde Rückstand auf Rang vier, gefolgt von Wendy Holdener als Fünfter. Besonders erwähnenswert ist auch die Leistung von Melanie Meillard, die bei ihrem Comeback auf Rang 15 landete, nachdem sie fast zwei Saisonen verletzungsbedingt gefehlt hatte.

 

 

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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