Weltcup_Damen

Ragnhild Mowickel siegt im Super-G, Mikaela Shiffrin im Gesamtweltcup

COURCHEVEL, FRANCE - MARCH 17: Ragnhild Mowinckel of Team Norway competes during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Women's Super G on March 17, 2022 in Courchevel, France. (Photo by Alexis Boichard/Agence Zoom)

Den letzten Super-G der Damen in der zu Ende gehenden Skisaison 2021/22 konnte die Norwegerin Ragnhild Mowinckel für sich entscheiden und damit den zweiten Sieg ihrer Karriere feiern, den ersten in einem Super-G. Knapp dahinter landete mit 0,05 Sekunden Rückstand die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin. Dem verpassten Sieg dürfte sie aber nicht hinterherweinen, denn mit dieser Leistung schaffte sie vorzeitig den Gewinn des Gesamtweltcups. Der dritte Platz ging in dem knappen Rennen an die Schweizerin Michelle Gisin (+0,13).

Nach den herben Enttäuschungen bei den Olympischen Winterspielen in Peking ist der Abschluss der Saison für Mikaela Shiffrin nun ein versöhnlicher. Auf diesen hatte sie sich offenbar minutiös vorbereitet, wofür neben der heutigen Leistung auch ihr gestriger Abfahrtssieg spricht. Mit 74 Weltcupsiegen und nunmehr vier großen Kristallkugeln ist Shiffrin zweifellos die erfolgreichste Ahtletin der Gegenwart und am besten Weg dazu, die Rekorde an Weltcupsiegen bei den Damen (Lindsey Vonn: 82) und Herren (Ingemar Stenmark: 86) zu übertrumpfen. Ihre Konkurrentin Petra Vlhova konnte als 17. wie schon gestern nicht punkten. „Ein ganz spezieller Moment für mich. Die letzten beiden Rennen kann ich jetzt ohne Druck genießen“, erklärte Shiffrin, die von großartigen Momenten in dieser Saison sprach, allerdings auch solchen, an denen sie am Boden zerstört gewesen sei. Als Gewinnerin der kleinen Kristallkugel im Super-G war schon vor dem heutigen Rennen die Italienerin Federica Brignone festgestanden. Sie beendete das Rennen als 19. und damit ohne Weltcuppunkte.

Die österreichischen Läuferinnen blieben ohne Spitzenplatzierung, was ein wenig sinnbildlich für die ganze Saison ist, in der sich auch keine Kristallkugel für die ÖSV-Damen ausgehen wird. Tamara Tippler meinte angesichts ihres zehnten Platzes, dass sie „an Schönheit“ gestorben sei. Sie wolle den Blick aber nach vorne richten. Weltcuppunkte gab es auch für Ramone Siebenhofer (12.) und Mirjam Puchner (13.), wobei letztere angesichts ihrer Olympiamedaille sicherlich positiv auf die Saison zurückblickt. Nadine Fest (16.) und Juniorenweltmeisterin Magdalena Egger (21.) verpassten den Sprung in die Punkteränge, denn diese reichen beim Finale nur bis Platz 15.

Mannschaftliche Stärke zeigten einmal mehr die Schweizer Damen, denn neben Michelle Gisin schafften auch Corinne Suter (6.) und Jasmine Flury (9.) Top 10 Platzierungen, während Joana Hählen auf Platz elf ebenfalls punktete. Nunr Lara Gut-Behrami schied aus.

 

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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