Unkategorisiert Weltcup Herren

Rasmus Windingstad gewinnt Parallel-Rennen in Alta Badia

ALTA BADIA, ITALY - DECEMBER 23: Stefan Luitz of Germany takes 2nd place, Rasmus Windingstad of Norway takes 1st place, Roland Leitinger of Austria takes 3rd place during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Men's Parallel Giant Slalom on December 23, 2019 in Alta Badia Italy. (Photo by Alexis Boichard/Agence Zoom)

Roland Leitinger hat erstmals im Ski-Weltcup einen Podestplatz erreicht. Der Salzburger wurde am Montag im Parallel-Riesentorlauf von Alta Badia hinter dem norwegischen Sieg-Debütanten Rasmus Windingstad und dem Deutschen Stefan Luitz Dritter. Für den Riesentorlauf-Vizeweltmeister 2017 war es die bisher beste Weltcup-Platzierung und die beste Leistung nach seinem Kreuzbandriss im Jänner 2018.

Nachdem zahlreiche Favoriten im Verlauf der Ausscheidungsläufe gescheitert waren, machte sich der 26-jährige Norweger Windigstad selbst ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk. Im Finale setzte er sich mit 0,41 Sekunden deutlich gegen Stefan Luitz durch. Dieser zuvor auf dem langsameren Kurs Leif Kristian Nestvold-Haugen besiegt und zeigte sich mit seiner Leistung ebenfalls äußerst zufrieden. Henrik Kristoffersen, Sieger des gestrigen Riesenslaloms auf der Gran Risa, wurde am Ende Siebenter. Alexis Pinturault war im Finale bereits in der ersten Runde ausgeschieden.

Für den Tiroler Dominik Raschner war im Achtelfinale Endstation, Christian Hirschbühl und Michael Matt sind bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Marco Schwarz, Stefan Brennsteiner, Johannes Strolz und Daniel Meier waren schon in der Qualifikation gescheitert und blieben ohne Weltcup-Punkte.

Drei Schweizer hatten sich für das Finale der besten 32 am Abend qualifizieren können. Von diesen präsentierte sich Justin Murisier am stärksten. Der Walliser zeigte mit guten Leistungen auf und verpasste gegen Leif Kristian Nestvold-Haugen nur knapp den Einzug ins Halbfinale. Am Ende unterlag er Henrik Kristoffersen und wurde Achter. Loic Meillard hatte das Achtelfinale souverän erreicht und scheitere in diesen nur knapp am Schweden Mattias Rönngren.

Für Mauro Caviezel nahm das Achtelfinale ein übles Ende. Der Bündner stürzte über den Sprung spektakulär und trat beim zweiten Lauf nicht mehr an. Er hatte Schmerzen am Knie und Schienbein, verletzte sich zum Glück aber nicht gröber. Daniel Yule (33.), Gino Caviezel (38.), Thomas Tumler (45.), Ramon Zenhäusern (49.) und Cédric Noger (ausgeschieden) verpassten den Einzug ins Finale der besten 32. Ein prominenter Abwesender beim  Parallel-Rennen war Marco Odermatt. Er war heute nach seinem gestrigen Sturz beim Riesenslalom zu weiteren Untersuchungen in die Schweiz gebracht worden.

Mauro_Caviezel_sturtzt_beim_Parallel_Risenslalom_in_Alta_Badia

Quelle: APA

Foto: Agence Zoom

Über den Autor

Redaktion skionline

Feedback

Hier klicken und einen Kommentar hinzufügen

zwanzig + 20 =