Weltcup Herren

Riesentorläufer suchen Hirscher-Nachfolger auf Gran Risa

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Ski-Phänomen Marcel Hirscher hat den Riesenslalom-Klassiker von Alta Badia sechs Mal in Folge beherrscht. Bis jetzt hat sich noch niemand als Hirscher-Nachfolger aufgedrängt. Beim Auftakt in Sölden hatte noch Alexis Pinturault triumphiert, zuletzt in Beaver Creek musste sich der Franzose jedoch mit Rang 17
begnügen – sein schlechtestes RS-Resultat seit März 2018, als er in Are ausgeschieden war. Riesenslalom-Weltmeister Henrik Kristoffersen aus Norwegen ist noch ohne RS-Sieg im diesem Winter – zwischen den beiden Technikern war vor der Saison ein Match um den Gesamtweltcup prognostiziert worden.

In Beaver Creek gelang dem US-Amerikaner Tommy Ford mit dem Heimsieg eine regelrechte Sensation. Bis zu seinem 31. Lebensjahr hatte der Mann aus Oregon auf diesen Erfolg warten müssen. Der norwegische Routinier Leif Kristian Nestvold-Haugen scheint mit 32 nahe dran, ebenfalls seinen ersten Sieg einsacken zu können. Der Slowene Zan Kranjec, vor einem Jahr Sieger in Saalbach, schaffte es in den jüngsten drei Rennen immer in die Top vier.

Viele Namen, viele Kandidaten – doch der eine Athlet, der im Riesentorlauf das Vakuum nach dem Hirscher-Rücktritt ausfüllen könnte, lässt sich zumindest vorerst nicht ausmachen. Das Rennen am Sonntag könnte in dieser Hinsicht aber ein Fingerzeig sein, zumal die Gran-Risa-Piste eine der schwierigsten RS-Strecken im Weltcup ist.

Quelle: APA

Foto: Agence Zoom

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Elina Kalela

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