Weltcup_Damen

Sara Hector siegt erneut im Riesenslalom

KRONPLATZ, ITALY - JANUARY 25: Petra Vlhova of Team Slovakia takes 2nd place, Sara Hector of Team Sweden takes 1st place, Tessa Worley of Team France takes 3rd place during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Women's Giant Slalom on January 25, 2022 in Kronplatz Italy. (Photo by Alexis Boichard/Agence Zoom)

Ein bekanntes Siegerbild stand nach dem heutigen Riesenslalom der Damen im italienischen Kronplatz fest. Die Schwedin Sara Hector konnte im Finale ihre Konkurrentin Petra Vlhova noch abfangen und sich mit dem knappen Vorsprung von 0,15 Sekunden durchsetzen. An der dritten Stelle landete die Französin Tessa Worley (0,52), die im Laufe der Saison immer mehr in Schwung gekommen ist. Sie hatte sich nach dem achten Platz im ersten Durchgang noch massiv gesteigert und Mikaela Shiffrin abgefangen. Die US-Amerikanerin beendete das Rennen schließlich als Fünfte, unmittelbar hinter der Italienerin Federica Brignone.

„Power habe ich immer gehabt, jetzt fahre ich auch mit mehr Gefühl“, meinte Sara Hector zu ihrem Sieg, dem dritten in dieser Saison. Die Schwedin geht nun auch bei den Olympischen Spielen in Peking als große Favoritin im Riesenslalom an den Start. „Mit dem zweiten Platz bin ich zufrieden. Sara ist super gefahren“, zollte auch die zweitplatzierte Petra Vlhova der Siegerin Respekt.

Bei den österreichischen Damen gibt es im Hinblick auf Olympia noch Einiges zu tun, sonst werden die Medaillen außer Reichweite sein. Die beste Leistung zeigte einmal mehr Katharina Truppe mit dem 12. Platz. Ein grober Fehler verhinderte eine bessere Platzierung, allerdings war die Kärntnerin froh, dass ihre Bänder dabei unversehrt blieben. Elisa Mörzinger, die im ersten Lauf mit der hohen Nummer 33 den guten 13. Platz erreicht hatte, fiel im Finale auf Rang 20 zurück. Katharina Liensberger kam über den 23. Platz nicht hinaus, Stephanie Brunner schied im zweiten Durchgang aus.

Auch für die Schweizerinnen verlief die Olympia-Generalprobe im Riesenslalom enttäuschend. Michelle Gisin, nach dem ersten Lauf immerhin Elfte, kam mit den Verhältnissen nicht zurecht und wurde letztlich nur 26. Die beste Leistung zeigte Andrea Ellenberger als 19., die auch in Peking an den Start gehen wird. Camille Rast (21.), Vanessa Kasper (24.) und Simone Wild (28.) sammelten ebenfalls Weltcuppunkte.

Am Wochenende stehen in Garmisch-Partenkirchen noch Speedrennen am Programm, bevor die alpinen Skidamen dann nach Peking reisen werden.

 

Foto: Agence Zoom

 

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Redaktion skionline

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