Olympics

Sara Hector triumphiert im olympischen Riesenslalom

BEIJING, CHINA - FEBRUARY 7 : Sara Hector of Team Sweden wins the gold medal during the Olympic Games 2022, Women's Giant Slalom on February 7, 2022 in Yanqing China. (Photo by Alexis Boichard/Agence Zoom)

Sara Hector ist die große Siegerin des ersten alpinen Damenrennens bei den Olympischen Spielen in Peking. Die Schwedin wurde nach herausragenden Leistungen in den letzten Rennen ihrer Rolle als Favoritin gerecht. Sie siegte in dem mit weniger als einer Minute Fahrzeit pro Lauf kurzen Rennen 0,28 Sekunden vor den Italienerin Federica Brignone. An der dritten Stelle landete nach einer fulmianten Aufholjagd im zweiten Durchgang die Schweizerin Lara Gut-Behrami (+0,72).

Die Siegerin ließ ihren Emotionen im Ziel freien Lauf. „Unglaublich, fast mein ganzes Leben habe ich dafür gearbeitet“, meinte die Schwedin, die auch erklärte, dass sie etliche Nächte nicht geschlafen habe. Schon nach dem ersten Durchgang war sie in Führung gelegen. Ihre vier Zehntel Vorsprung nutzte sie aus, um sich die verdiente Goldmedaille zu sichern. Auch Brignone freute sich sichtlich über ihre zweite olympische Medaille. Sei betonte, dass sie nach den langen Wartezeiten sehr angespannt gewesen sei. Lara Gut-Behrami erreichte ebenfalls ihr zweites olympisches Edelmetall. Dazu verhalf ihr die Laufbestzeit im zweiten Durchgang, denn nach dem ersten Lauf war sie noch Achte gewesen.

Dadurch verdrängte Gut-Behrami eine Österreicherin vom Podest, denn Katharina Truppe musste sich nur 0,08 Sekunden hinter der Bronzemedaille mit Platz vier begnügen. „Im Weltcup wäre ich sehr zufrieden, bei Olympia ist es natürlich bitter“, meinte die Steirerin, die nach dem ersten Durchgang noch auf Platz zwei gelegen war. Ihre Teamkollegin Katharina Liensberger beendete ihren ersten Olympiaeinsatz als 15. Damit lag sie einen Platz hinter Petra Vlhova, für die die Spiele mit einer Enttäuschung starteten. Das gilt auch für Mikaela Shiffrin, die schon im ersten Lauf nach einem Innenskifehler ausgeschieden war. In diesem war auch Stephanie Brunner gescheitert. Ramona Siebenhofer fuhr im zweiten Lauf sehr aktiv, schied dann aber kurz vor dem Ziel aus. Mit Tessa Worley scheiterte im Finale eine weitere Sieganwärterin, während die US-Amerikanerin Nina O´Brien mit einem schweren Sturz für Schreckmomente sorgte. Sie musste mit dem Akja abtransportiert werden.

Als zweitbeste Schweizerin belegte Wendy Holdener den neunten Platz. Im Finale konnte sie ihre Teamkollegin Michelle Gisin noch überholen, die Zehnte wurde. Camille Rast fiel im zweiten Lauf um einige Positionen zurück und wurde 16.

Das nächste Damenrennen der Olympischen Spiele findet schon am Mittwoch statt. Dann sind wieder die Technikrennen gefordert, wenn um 3.15 Uhr mitteleuropäischer Zeit der Slalom gestartet wird.

 

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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