Weltcup_Damen

Shiffrin holte am Semmering 36. Rekord-Slalomsieg

SEMMERING, AUSTRIA - DECEMBER 29: Mikaela Shiffrin of USA takes 1st place, Wendy Holdener of Switzerland takes 3rd place during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Women's Slalom on December 29, 2018 in Semmering Austria. (Photo by Christophe Pallot/Agence Zoom)

Mikaela Shiffrin hat am Samstag auch den vierten Slalom der alpinen Ski-Weltcupsaison gewonnen. Am Semmering distanzierte die 23-jährige US-Amerikanerin die Riesentorlaufsiegerin von Freitag, Petra Vlhova, um 0,29 Sekunden. Shiffrin ist mit ihrem 36. Weltcuperfolg im Slalom nun auch alleinige Disziplinen-Rekordhalterin vor der ehemaligen ÖSV-Läuferin Marlies Raich (Schild).

An Gesamt-Weltcupsiegen überholte sie mit ihrem 51. Triumph Alberto Tomba und ist in der gemeinsamen Wertung von Damen und Herren Siebente hinter Hermann Maier (54). „Als ich jung war, wollte ich die beste Skifahrerin der Welt sein. Ich habe immer Marlies beobachtet, sie ist eine Legende. Aber ich habe nie daran gedacht sie einmal zu überholen“, sagte Shiffrin im ORF-Interview.

Rang drei ging an die Schweizerin Wendy Holdener (+0,38), die sich im zweiten Durchgang entscheidend verbessern konnte und mehr als sechs Zehntel ihres Rückstands auf Shiffrin gutmachte. Einmal mehr verhinderten Shiffrin und Vlhova den ersten Sieg von Holdener. Dennoch zeigte sich diese sehr zufrieden. „Ich bin richtig glücklich“, meinte sie nach dem letzten Rennen des Kalenderjahres 2018. Ihre derzeit gute Form im Slalom konnte Aline Danioth unter Beweis stellen. Sie verbesserte sich mit einer überzeugenden Fahrt im zweiten Durchgang auf den 15. Platz und übertraf damit ihre Bestleistung der letzten Woche. „Ich weiß, dass ich noch mehr könnte“, lautete ihr Versprechen für das neue Jahr. Charlotte Chable, die sich nach längerer Zeit wieder für einen zweiten Durchgang qualifizieren hatte könnten, rutsche nach einem Fehler aus und konnte das Rennen nicht beenden.

Die Vorarlbergerin Katharina Liensberger (0,75) schaffte als Vierte ihr bestes Weltcupresultat (exklusive Parallelslalom). Zweitbeste Österreicherin wurde Katharina Truppe (1,58) als Fünfte, Katharina Huber landete auf Rang 21. Für Bernadette Schild, die nach den Plätzen drei (Levi) und vier (Killington) sowie Rang drei zur Halbzeit in Courchevel mit einigen Hoffnungen angereist war, endete der Zauber bereits beim ersten Tor – 19 Fahrerinnen schieden alleine im ersten Lauf aus oder wurden disqualifiziert, obwohl die Veranstalter angesichts des Warmwetters wieder eine passable Piste hingebracht hatten.

Quelle: APA

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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