Weltcup_Damen

Sofia Goggia gewinnt auch den Super-G in Lake Louise

LAKE LOUISE, CANADA - DECEMBER 5: Sofia Goggia of Italy in action during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Women's Super G on December 5, 2021 in Lake Louise Canada. (Photo by Christophe Pallot/Agence Zoom)

Mit ihrem heutigen Sieg im Super-G ist Sofia Goggia ein Kunststück gelungen, das bisher nur Lindsey Vonn und Katja Seizinger geschafft hatten. Die Italienerin gewann alle drei Rennen in Lake Louise an einem Wochenende. Das heutige Ergebnis fiel allerdings wesentlich knapper aus als die beiden Abfahrten. Dennoch stand Goggia nach einer beherzten und risikoreichen Fahrt am Ende als Siegerin fest. Sie setzte sich mit 0,11 Sekunden Vorsprung auf die Schweizerin Lara Gut-Behrami an die Spitze. An der dritten Stelle landete die Österreicherin Mirjam Puchner (+0,44), die damit ihren zweiten Podestplatz an diesem Wochenende erreichte.

„Dass ich auch im Super-G gewinne, ist wirklich eine Überraschung für mich“, freute sich Goggia, welche die Interviewfragen im ORF in Deutsch beantwortete. In den Speeddisziplinen ist die Italienerin derzeit das Maß aller Dinge. Auch ihre Teamkolleginnen präsentierten sich stark: Federica Brignone landete auf dem fünften Platz und Elena Curtoni wurde Siebte. Ein Fehler im unteren Abschnitt verhinderte eine Podestplatzierung der 30-jährigen. Ähnliches gilt für Mikaela Shiffrin, die im Steilhang die beste Leistung gezeigt hatte. Letztlich beendete sie das Rennen als Sechste, was eine beträchtliche Verbesserung gegenüber den Abfahrten bedeutete. Eine bedeutende Steigerung schaffte auch Lara Gut-Behrami, die sich Goggia letztlich nur knapp geschlagen geben musste. Eine Serie konnte die Tessinerin fortsetzen: In den letzten sechs Super-Gs stand sie immer am Podest. „Ich hoffe, dass meine Erkältung nun bald auskuriert sein wird“, meinte die Zweitplatzierte, die schon seit dem Parallel-Rennen in Lech-Zürs gesundheitlich angeschlagen ist.

Zu einer Podestfahrerin entwickelt sich Mirjam Puchner. „Im Super-G kommt das schon überraschend“, meinte die Salzburgerin, die ihre derzeitige Form vor allem darauf zurückführte, dass sie ohne Operation durch die Vorbereitung gekommen sei. Irgendwann werden auch mehrere österreichische Damen am Podest stehen, schmunzelte Puchner, wobei dies heute schon fast gelungen wäre, schließlich landete ihre Teamkollegin Tamara Tippler auf dem vierten Platz. Ramona Siebenhofer beendete das Rennen als Achte und fügte ihrer Bilanz in Lake Louise eine weitere Top 10 Platzierung hinzu. Nicole Schmidhofer durfte sich über den 15. Platz freuen, der vielfach beachtet wurde. Weltcuppunkte gab es auch für Cornelia Hütter (18.), Ricarda Haaser (19.) und Christine Scheyer (21.).

Mit Joana Hählen landete eine weitere Schweizerin als Neunte in die Top 10. Einen kleinen Rückschlag gab es für Corinne Suter, die nach ihrem gestrigen dritten Platz heute nicht über Platz 17 hinauskam. Jasmine Flury wurde 22.

Am nächsten Wochenende finden bereits zwei weitere Super-Gs statt, diese gehen in St. Moritz über die Bühne.

 

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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