Weltcup_Damen

Sofia Goggia schafft das Double in Lake Louise

LAKE LOUISE, CANADA - DECEMBER 4: Sofia Goggia of Italy in action during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Women's Downhill on December 4, 2021 in Lake Louise Canada. (Photo by Christophe Pallot/Agence Zoom)

Wie einst Lindsey Vonn dominiert Sofia Goggia derzeit die Abfahrten in Lake Louise praktisch nach Belieben. Nach ihrem gestrigen überlegenen Sieg konnte sich die Italienerin auch heute deutlich durchsetzen. Bei schlechten Wetter- und Sichtbedingungen siegte sie 0,84 Sekunden vor der US-Amerikanerin Breezy Johnson. An der dritten Stelle landete die Schweizerin Corinne Suter (+0.98).

Unbeeindruckt von der schlechten Bodensicht ließ sich Goggia nicht beirren und fuhr souverän zu ihrem 13. Weltcupsieg. Damit untermauerte sie eindrucksvoll ihren Anspruch, die kleine Kristallkugel in der Abfahrt verteidigen zu wollen. Konkurrenz erhält sie dabei von der jungen Amerikanerin Breezy Johson. Diese ließ in Interviews schon selbstbewusst durchklingen, dass der Gewinn des Abfahrtsweltcups ihr Ziel für die heurige Saison sei. Eine klare Steigerung gegenüber gestern war bei Corinne Suter erkennbar. Die Schweizerin überzeugte mit einer konsequenten Linie, die ihr den ersten Podestplatz in dieser Saison einbrachte.

Beeindruckende Leistungen zeigten auch die beiden Österreicherinnen Cornelia Hütter und Christine Scheyer mit den Plätzen vier und fünf. Beide konnten sich im Vergleich zu gestern nochmals steigern. Angesichts der Tatsache, dass die Steirerin und die Vorarlbergerin lange Verletzungspausen hinter sich haben, sind die Leistungen angesichts der schlechten Sichtverhältnisse besonders hoch einzuschätzen. Beide Läuferinnen betonten den Teamgeist in der österreichischen Abfahrtsmannschaft der Damen.

Zufrieden zeigte sich auch Mirjam Puchner mit ihrem Saisonauftakt. Nach ihrem gestrigen dritten Platz wurde sie heute Achte. Ramone Siebenhofer (11.) und Tamara Tippler (12.) komplettierten das gute Mannschaftsergebis der Österreicherinnen. Über Weltcuppunkte durften sich auch Ariane Rädler (19.), Stephanie Venier (20.), Nadine Fest (29.) und Elisabeth Reisinger (29.) freuen.

Die weiteren Schweizerinnen taten sich mit den Sichtverhältnissen schwer. Joana Hählen schaffte als 14. immerhin den Sprung in die Top 15. Lara Gut-Behrami, die derzeit gesundheitlich angeschlagen ist, kam über Rang 23 nicht hinaus.

Morgen steht zum Abschluss des Wochenendes in Lake Louise ein Super G auf dem Programm.

 

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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