EC/FIS RENNEN

Start des Europacups unter schwierigen Bedingungen

Der Europacup des alpinen Skisports steht vor einer schwierigen Wintersaison 2020/21. Die Probleme rund um die Corona-Pandemie betreffen nicht nur den Weltcupkalender, sondern auch die Veranstalter der Europacup-Rennen, die ohnehin oft unter schwierigen Voraussetzungen stattfinden, da sie weit weniger mediale Aufmerksamkeit erhalten als Weltcuprennen. Nachdem die FIS Anfang September schon massive Anpassungen beim Kalender vorgenommen hatten, wurden nun bereits erste Rennen am Beginn der Saison ersatzlos gestrichen.

Ursprünglich wären die ersten Technikrennen im November in Schweden geplant gewesen, die jedoch schon vor längerer Zeit abgesagt wurden. Auch die stattdessen geplanten Bewerbe im norwegischen Trysil finden nun laut FIS-Kalender nicht statt. Somit wird nach jetzigem Stand der Dinge der Europacup für diesen Winter Anfang Dezember mit zwei Riesenslaloms der Herren auf der Reiteralm eröffnet. Eine Woche später finden die ersten Rennen der Damen statt; es sind dies zwei Super-G in St. Moritz.

Der weitere Verlauf des Dezembers ist noch ausgesprochen unsicher. Sowohl die in Livigno geplanten Parallelrennen wie auch der Slalom der Herren in Obereggen können nicht stattfinden, was bereits im vergangenen Jahr der Fall war, damals allerdings aufgrund mangelnden Schnees. Inwiefern COVID19 eine weitere Durchführung von Europacuprennen ab Jänner erlauben wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschätzbar.

 

 

Quelle: FIS

Bildquelle: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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