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START IN DIE RIESENSLALOMSAISON DER DAMEN

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Mit dem Riesenslalom der Damen am Rettenbachferner startet am kommenden Samstag der Alpine Skiweltcup in seine 53. Saison, vorausgesetzt, dass die Wetterverhältnisse in Sölden ein Rennen erlauben. Nach monatelangen Vorbereitungen auf den Gletschern Europas und in Skigebieten in Übersee eröffnen die Damen einmal mehr den Reigen zahlreicher Wettkämpfe bis zum Weltcupfinale, das von 13. bis 17. März 2019 in Soldeu (Andorra) stattfinden wird.

Den Höhepunkt der Saison wird mit Sicherheit die 45. Alpine Skiweltmeisterschaft darstellen. Diese findet von findet von 5. bis 17. Februar 2019 im schwedischen Aare statt. Die Veranstalter haben Erfahrung in der Austragung von Großveranstaltungen. Einerseits ist Aare ein immer wiederkehrender Ort im Weltcupkalender und andererseits fand in dem bekannten schwedischen Skigebiet schon 2007 eine Weltmeisterschaft statt.

Bis März 2019 sind für die Damen 38 Rennen an 20 verschiedenen Orten sowie ein gemischter Mannschaftswettbewerb geplant. Gewissermaßen als Titelverteidigerin geht die Deutsche Viktoria Rebensburg in Sölden an den Start. Sie gewann vor einem Jahr das Auftaktrennen vor Tessa Worley und Manuela Mölgg und eröffnete eine für sie erfolgreiche Riesenslalomsaison, die sie mit dem Gewinn der Kristallkugel in diesem Bewerb krönen konnte. Einzig der undankbare vierte Platz beim olympischen Riesenslalom in Pyongcheng bedeuteten einen Rückschlag für die Deutsche. Nichtsdestotrotz gehe sie, wie sie im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk bekräftigte, auch nach zwölf Jahren im alpinen Skiweltcup immer noch mit einem Kribbeln im Bauch in eine neue Saison.

Die erfolgreichste Schweizer Athletin im Riesenslalom war in der abgelaufenen Saison Wendy Holdener mit dem achten Platz in der Gesamtwertung. Melanie Meillard, auf der große Hoffnungen geruht hatten, wird aufgrund einer Verletzung in Sölden nicht am Start sein und die ganze Saison 2018/19 verpassen. Die Aufmerksamkeit der Medien wird wohl vor allem auf Lara Gut liegen. Dies gilt auch für die Gesamtweltcupsiegerin der vergangenen Saison, Mikaela Shiffrin, und nicht zuletzt für Anna Veith. Die Österreicherin kehrt nach drei Jahren auf den Rettenbachferner zurück, wo sie sich kurz vor dem Auftakt zum Skiweltcup 2015/16 schwer verletzt hatte und die ganze darauffolgende Saison verpasste.

Text: Christof Thöny

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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