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Swiss-Ski Alpin Direktor zur Dynamik der Lage

In_Corona_Winter_muss_auch_schweizer_weltcup_in_St_Moritz_ein_corona_Schutz_Plan_vorlegen

In einem Interview zu den anstehenden Wettkämpfen im FIS Weltcup auf Schweizer Strecken hat sich der Alpin Direktor und Mitglied der Geschäftsleitung von Swiss-Ski Walter Reusser zur Dynamik der Situation geäussert.

Oberste Zielstellung sei es immer, sowohl die Sicherheit der Athleten und Athletinnen aber auch die Sicherheit der Ski-Fans zu sichern. Dem müsse sich alles unterordnen, was in den nächsten Tagen und Wochen entschieden wird.

Dabei ist eine solche Entscheidung je nach Strecke und Destination nicht immer ganz einfach: „ Es gibt Destinationen, die nicht so leicht abgesperrt werden können, an anderen Orten wiederum geht es einfacher.“

Und auch wenn es um die Erarbeitung situationsgerechter Schutzkonzepte geht, stellt sich die Situation nicht wirklich einfach dar. Schwierigkeiten ergeben sich allein schon dadurch, dass erst in den kommenden Tagen ein finalisierter Rennkalender veröffentlicht werden soll. Damit können unter Umständen auch terminliche Veränderungen auf einzelne Austragungsorte zukommen, die wiederum veränderte Konzepte erfordern.

Walter Reusser: „Unser Ziel ist es, dass wir Ende Oktober für alle unsere Heimweltcups Schutzkonzepte vorliegen haben, die wir durch die jeweiligen Kantone prüfen lassen können. Wir werden die kantonalen Behörden früh ins Boot holen, damit gemeinsam die beste Lösung gefunden werden kann. Je nachdem, wann dann der Wettkampf effektiv stattfindet, werden wir uns dorthin tasten. Das Weltcup-Finale in Lenzerheide findet beispielsweise erst im März statt. Wir wissen nicht, wie die COVID-19-Situation dann sein wird. Andere Events im Dezember wie die alpinen Weltcup-Rennen in St. Moritz, der Langlauf-Weltcup in Davos oder das Weltcup-Springen in Engelberg müssen sehr früh wissen, wie das Schutzkonzept ausgestaltet sein muss.“

Hier zeigt sich wie diffizil die Situation wirklich ist, und dass ein Schutzkonzept von Dezember im März möglicherweise schon keinen Wert mehr hat.

Aber nicht nur aus Sicht von Swiss-Ski dürfte die kommende Saison eine besonders spannende, wenngleich auch nicht sicher vorhersehbare, werden: „Von Seiten der FIS wird es eine Regel geben, wie viele der besten Nationen am Wettkampf teilnehmen müssen, damit dieser als Weltcup gewertet werden kann.“

Selbst eine solche Formulierung lässt noch jede Menge Interpretationsspielraum offen, was wohl irgendwie auf die gesamte FIS Weltcup-Saison 2020/2021 zutreffen dürfte.

 

Text: skionline

Quelle: Swiss-Ski

Foto: Archivbild

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