Weltcup_Damen

Tessa Worley feiert in Lienz ihren 15. Weltcupsieg

LIENZ, AUSTRIA - DECEMBER 28: Petra Vlhova of Team Slovakia takes 2nd place, Tessa Worley of Team France takes 1st place, Sara Hector of Team Sweden takes 3rd place during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Women's Giant Slalom on December 28, 2021 in Lienz Austria. (Photo by BEZARD Hans/Agence Zoom)

Eine der großen Riesenslalomläuferinnen dieser Tage ist heute auf das Siegertreppchen zurückgekehrt. Die Französin Tessa Worley feierte beim vorletzten Damenrennen des Jahres 2021 in Osttirol ihren insgesamt 15. Weltcupsieg. Sie setzte sich mit einem Vorsprung von 0,30 Sekunden vor der Slowakin Petra Vlhova durch, die sich über ihr bestes Riesenslalomergebnis in der laufenden Saison freuen durfte. Auf Platz drei landete die Schwedin Sara Hector, die derzeit in bestechender Form unterwegs ist. Für sie war es der dritte Podestplatz in Folge

Mit einem hervorragenden zweiten Lauf verbesserte sich die Italienerin Federica Brignone auf den vierten Platz, was für sie dem Ende einer längeren Durststrecke im Riesenslalom gleichkam. Platz fünf ging an die Norwegerin Ragnhild Mowinckel, die nach dem ersten Durchgang noch auf Platz drei gelegen war.

„In Courchevel habe ich den Spaß am Skifahren wiedergefunden“, meinte die lachende Siegerin Tessa Worley im Interview mit dem ORF. Seit vielen Jahren zählt die Französin zu den weltbesten Fahrerinnen im Riesenslalom. „Im zweiten Durchgang habe ich mehr riskiert, das hat sich ausgezahlt“, meinte die Zweitplatzierte Petra Vlhova. „Es war wirklich ein Kampf, oben habe ich einen Schlag bekommen“, meinte die Drittplatzierte Sara Hector, die das Rennen trotz zweier Fehler nur 0,38 hinter der Bestzeit Worleys beendete.

Absolute Spitzenplätze fehlen derzeit bei den österreichischen Damen im Riesenslalom noch. Bemerkenswert war heute vor allem die Leistung von Katharina Truppe. Die Kärtnerin verbesserte im zweiten Durchgang vom 27. Platz auf den neunten Rang und war damit beste ÖSV-Läuferin. Ramone Siebenhofer fiel im Finale leicht zurück und wurde Elfte. Katharina Huber durfte sich als 15. über ihr bestes Riesenslalomergebnis freuen. Weltcuppunkte gab es auch für Ricarda Haaser (18.) und Katharina Liensberger (25.), wobei es für die Vorarlbergerin vor allem wichtig war, nach ihrer überstandenen Covid-Erkrankung wieder an den Start gehen zu können.

Beste Schweizerin war Camille Rast, die derzeit überragende Leistungen im Riesenslalom zeigt. Die 22-jährige Walliserin freute sich als Siebte über ihr bestes Weltcupresultat. Eine Steigerung gelang im zweiten Durchgang auch Andrea Ellenberger, die sich auf Platz 19 verbesserte. Michelle Gisin hingegen verlor einige Plätze und fiel aur den 21. Rang zurück. Wendy Holdener schied im Finale aus.

Morgen steht mit dem Slalom von Lienz das letzte Damenrennen des Jahres 2021 auf dem Programm.

 

Foto: Agence Zoom

 

 

 

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Redaktion skionline

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