Weltcup Herren

Trainingsbestzeit für Vincent Kriechmayr in Bormio

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Mit einer Bestzeit hat Vincent Kriechmayr Siegansprüche für die Ski-Weltcup-Abfahrt von Bormio am Freitag (11.30 Uhr) angemeldet. Er meisterte das Training für die letzte Abfahrt des Jahres am Donnerstag 0,04 Sek. schneller als der Norweger Aleksander Kilde. Daniel Hemetsberger wurde Dritter. Schnellster Schweizer wurde Beat Feuz auf Platz 11.

Im Zielraum angekommen, wollte der Trainingsschnellste von einer Kampfansage an die Konkurrenz nichts wissen. „Ich habe noch nicht alles hundertprozentig erwischt, aber es ist gut gegangen. Ich wollte eine engagierte Fahrt zeigen, das ist mir geglückt“, sagte Kriechmayr gegenüber dem Ö3-Radio. Für den 27-Jährigen ist es erst das zweite Antreten in Bormio, die selektiven Hochgeschwindigkeitskurven der Stelvio schienen ihm zu liegen. Sein Rezept: „Man muss entschlossen herunterfahren und darf sich von der Piste nicht schlagen lassen.“

Ganz ernst zu nehmen sei das Ergebnis ohnehin nicht, meinte der Oberösterreicher. Er verwies auf den Trainingsschnellsten des Vortages Christof Innerhofer. Dieser bluffte am Donnerstag und kam nicht in die Wertung. „Ich habe versucht Kraft zu sparen“, erklärte der zweifache Saison Podestfahrer Innerhofer. „Es sind viele, die schnell fahren können.“

Aksel Lund Svindal ließ das Training überhaupt aus. Er wollte dem Vernehmen nach seine lädierten Knie nicht übermäßig belasten. Peter Fill wird hingegen auch am Wettkampftag passen. Der zweifache Gewinner des Abfahrtsweltcups (2016, 2017), der nach einem Sturz in Beaver Creek in der laufenden Saison noch nicht Schuss gekommen war, verletzte sich beim Slalomtraining neuerlich am lädierten Rücken.

Ralph Weber ist beim zweiten Training im Bormio gestürzt. Lauf Verbandinfo hat er sich dabei an der rechten Schulter verletzt. Die ersten Abklärungen im Spital von Sondalo haben eine Schulterluxation ergeben. Ralph Weber ist zurück in die Schweiz gereist. Wie lange er ausfällt ist noch nicht klar.

Einig waren sich die Topfahrer aber über die Fahrbarkeit. Reichelt: „Wenn die Piste unruhig ist, ist sie unruhig. Sie ist definitiv fahrbar. Man muss einfach schauen, dass man die Ski unter Kontrolle hat.“

Quelle: APA

Foto: Agence Zoom

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Elina Kalela

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