Weltcup Herren

Vincent Kriechmayr siegt im Super-G von Garmisch

GARMISCH PARTENKIRCHEN, GERMANY - FEBRUARY 6: Vincent Kriechmayr of Austria in action during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Men's Super Giant Slalom on February 6, 2021 in Garmisch Partenkirchen, Germany. (Photo by Christophe Pallot/Agence Zoom)

Der Österreicher Vincent Kriechmayr ist derzeit im Super-G das Maß aller Dinge. Ähnlich wie in Kitzbühel sieht auch seine Bilanz der Rennen in Garmisch-Partenkirchen aus. Nach einer eher mäßigen Leistung in der Abfahrt setzte er sich im Super-G in eindrucksvoller Manier durch. Heute siegte er 0,17 Sekunden vor seinem Teamkollegen Matthias Mayer. Damit zählen die beiden natürlich auch für den WM-Super-G, der bereits am Dienstag stattfindet, zur den Topfavoriten. Zu diesen kann auch der Schweizer Marco Odermatt gerechnet werden, der heute mit 0,49 Sekunden Rückstand Dritter wurde.

„Von den Ergebnissen her gleicht das natürlich Kitzbühel“, meinte Kriechmayr im Interview mit dem ORF. Er konzentriere sich derzeit auf die jeweiligen Rennen, ohne dabei ständig den Disziplinenweltcup im Auge zu haben. In diesem liegt er derzeit überlegen vor seinem Teamkollegen Mayer in Führung. Allerdings war Kriechmayr in den letzten Jahren jeweils knapp am Gewinn der Kristallkugel gescheitert, weshalb er derzeit nicht ständig daran denken wolle, ließ er die Zuseher wissen. Angesichts der hochkarätigen Läufer, die vor ihm gestartet seien, habe er gewusst, dass seine Zeit großen Wert besäße, erklärte der Oberösterreicher, der seine Zufriedenheit mit einem Fingerzeig im Ziel zum Ausdruck gebracht hatte.

Matthias Mayer präsentiert sich derzeit in den Speeddisziplinen in bestechender Form. Der Kärnter fährt einen Podestplatz nach dem anderen ein. Für das WM-Aufgebot konnte sich heute auch sein Landsmann Max Franz empfehlen, der als drittbester Österreicher auf Rang sechs landete. Zum erweiterten Favoritenkreis für Cortina werden auch der Franzose Nils Alegre und der Italiener Christof Innerhofer zu zählen sein, die heute an der vierten und fünften Stelle landeten.

Beachtlich ist auch die Leistung des Schweizer Techniker-Spezialisten Loic Meillard, der das Rennen als zweitbester Schweizer als Siebenter beendete. An der neunten und zehnten Stelle klassierten sich seine Teamkollegen Beat Feuz und Gino Caviezel. Einer der beiden Caviezel-Brüder wird mit einiger Sicherheit am Dienstag am Start sein. Welcher das sein wird, dürfte sich bis dahin entscheiden.

Foto: Agence Zoom

 

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Redaktion skionline

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