Weltcup_Damen

Wendy Holdener siegt im Slalom von Sestriere

SESTRIERE, ITALY - DECEMBER 11: Mikaela Shiffrin of Team United States takes 2nd place, Wendy Holdener of Team Switzerland takes 1st place, Petra Vlhova of Team Slovakia takes 3rd place during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Women's Slalom on December 11, 2022 in Sestriere, Italy. (Photo by Paul Brechu/Agence Zoom)

Ihr erster Sieg in einem Slalomrennen hat Wendy Holdener offenbar Auftrieb gegeben. Zwei Wochen nach dem Rennen von Killington, das sie ex aequo mit der Schwedin Anna Swenn-Larsson gewonnen hatte, legte die Schweizerin heute in Sestriere nach. In souveräner Manier siegte sie 0,47 Sekunden vor der Amerikanerin Mikaela Shiffrin. An der dritten Stelle landete mit 0,70 Sekunden Rückstand die Slowakin Petra Vlhova. Nachdem sie sich so oft hinter den beiden Dominatorinnen der vergangenen Jahre einreihen hatte müssen, durfte Holdener heute ganz oben am Siegerpodest Platz nehmen.

Damit ist sie die erste Schweizerin seit Vreni Schneider, die zwei Slaloms hintereinander für sich entscheiden konnte. An. der vierten Stelle landete die Schwedin  Hanna Aronsson Elfman. Die 19-jähirge hatte im zweiten Durchgang mit einem fabelhaften Lauf zahlreiche Plätze gutgemacht. Sechste wurde ihre Teamkollegin Anna Swenn-Larsson. Dazwischen klassierte sich die Amerikanerin Paula Moltzan auf Platz fünf.

Wenig zufriedenstellend verlief der vierte Slalom in dieser Saison für die österreichischen Damen. Nachdem der dritte Platz von Katharina Truppe in Killington noch ein Lichtblick gewesen war, setzte es heute eine erneute Schlappe. Die Kärtnerin belegte den 17. Platz. Vor ihr landete noch Katharina Liensberger auf dem 14. Rang. Angesichts von fast drei Sekunden Rückstand auf die Bestzeit machte sich bei der Vorarlbergerin allerdings Ratlosigkeit breit.

Wesentlich zufriedener durften hingegen die Schweizerinnen sein, und zwar nicht nur wegen der Leistung Holdeners. Vier ihrer Teamkolleginnen schafften ebenfalls den Sprung in die Punkteränge. Aline Danioth beendete das Rennen nach einer starken Vorstellung im ersten Lauf schließlich als 13. Elena Stoffel und Nicole Good hatten sich mit hohen Startnummern qualifizieren können und belegten die Plätze 16 und 20. Michelle Gisin sucht im Slalom noch etwas nach ihrer Form. Sie landete schließlich auf dem 24. Rang.

 

Foto: Agence Zoom

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Redaktion skionline

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